Rettungshunde: Gefährlicher Einsatz im Einsturz-Haus

Schnüffel nach Leben

Rettungshunde: Gefährlicher Einsatz im Einsturz-Haus

Sie stehen im Katastropheneinsatz: So läuft der Einsatz der Rettungshundestaffel. 

Seit Mittwochnachmittag ist sie vor Ort: Die Rettungshundestaffel der Wiener Feuerwehr mit einem halben Dutzend Hunden. Unter höchster Gefahr schnüffeln sie in den Trümmern nach Opfern. Schlagen die Spezialhunde wie Border Collie „Callisto“ an, wird an dieser Stelle (wenn es möglich ist) gegraben.

Im Katastrophenhaus in der Preßgasse war bisher der Einsatz von schwerem Gerät absolut unmöglich. Zu groß ist noch immer die Einsturzgefahr. Die Trümmer müssen händisch weggeschafft werden. Ein Feuerwehrmann hat sich bei den Bergungsarbeiten in den Trümmern verletzt. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Hundeführer arbeiten ­unter höchster Gefahr

Parallel zu der Hundestaffel, die auch in Erdbebengebieten eingesetzt wird und zu den besten der Welt gehört, arbeitet auch die sogenannte Schallortungsgruppe des Katastrophenhilfsdienstes der Feuerwehr am Katastrophenort. Gelauscht wird nach kleinsten Klopf-, Kratz- oder Atmungsgeräuschen unter den Schuttkegeln.

Finden die Tiere etwas, werden Hohlraumkameras unter die Trümmer geschoben, um weitere Informationen zu bekommen. Die Hundestaffel ist seit Mittwochnachmittag im Einsatz. Erst nach Abschluss ihrer Arbeit starten Experten mit der Untersuchung der Explosions-Ursache. (wek)

 

 

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