Kälte-Schock

Wiener "haaß": In der U-Bahn ist es zu kalt

Nicht nur in Bussen - auch in den Wiener U-Bahnen frieren die Fahrgäste. "Gesamte Fahrt war eiskalt", klagt ein oe24-Leser.

Es ist klirrend kalt in Wien. Und das wird auch noch die nächsten Tage so bleiben. Oft freut man sich da schon, wenn man in eine warme U-Bahn flüchten kann. Doch: Wie Fahrgäste gegenüber oe24 klagen, sei auch die Fahrt bei manchen Linien ein echter Kältetest. Bis man am Ziel ist, sei man schon fast "erfroren". 

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© Getty Images (Symbolbild)

"Eiskalt und unangenehm"

So erzählt ein Leser, der um 8 Uhr in der U4 von Hütteldorf zum Karlsplatz unterwegs war, dass es die gesamte Fahrt über eiskalt war. "Und ich friere nicht so schnell", erklärt er wütend. Nicht nur er, gleich mehrere Menschen haben sich neben ihm lautstark über die frostigen Umstände beschwert. 

Eine Jahreskartenbesitzerin erzählt oe24, dass auch in der U6 winterliche Temperaturen herrschen können: „Je länger die Fahrt dauerte, desto kälter wurden meine Füße. Und das trotz Winter-Bekleidung!" Sie vermutet, dass es einen Unterschied macht, wenn man in älteren Wagen fährt.

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© APA/HANS KLAUS TECHT
 

U-Bahnen seit 2022 um 2 Grad kühler

Seitens der Wiener Linien heißt es, dass alle U-Bahnen grundsätzlich auf 18 Grad geheizt werden. Die Wahrnehmung sei natürlich sehr subjektiv - man versuche hier einen Kompromiss. Jedoch können Fahrzeuge, die an der Oberfläche fahren, etwas kühler sein. Auch Fahrgastwechsel sowie Tagesunterschiede bei den Außentemperaturen würden die Innentemperatur beeinflussen. Zudem brauche ein Zug, der aus dem Bahnhof ausfährt, eine gewisse Zeit, um aufzuheizen.

Vor dem Energiesparplan 2022 war es in den U-Bahnen übrigens noch um zwei Grad wärmer. Aber auch hier muss man mittlerweile die Kosten niedriger halten.

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