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Ludwig kritisiert Regierung

"Späte Öffnung der Bundesgärten ist reine Schikane"

Die Bundesregierung eröffnet nach dem Osterwochenende die Bundesgärten für Wiener.

Wien. Nach einem langen Streit zwischen Bund und Stadt hat die Bundesregierung angekündigt, die Bundesgärten nach Ostern öffnen zu lassen. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) begrüßt die Ankündigung im Interview mit Niki Fellner bei Fellner! LIVE auf oe24.TV, kritisiert jedoch den Zeitpunkt.

Parks geöffnet, Bundesgärten eröffnen nach Ostern

oe24.TV: Wie sollen die Bundesgärten zukünftig kontrolliert werden? Wird es Türsteher geben?

Michael Ludwig: Mir ist von Türstehern bisher nichts bekannt. Man müsste auch erklären, wie das genau funktioniert. Ich kritisiere die späte Öffnung der Bundesgärten: Das ist reine Schikane. Die Wiener halten sich außerordentlich diszipliniert an alle Maßnahmen. Der Sicherheitsabstand wird in allen Bereichen, in allen mehr als 1.000 Parkanlagen, die die Stadt verwaltet, eingehalten. Für mich ist es nicht nachvollziehbar, weshalb die Parks geöffnet sind, die Bundesgärten jedoch nicht: Jetzt soll mir wer erklären, warum das bei den Parks geht und warum das angeblich in Bundesgärten nicht funktionieren soll. Ich halte das für eine unglaubliche Bevormundung der Bevölkerung. Dass die Gärten erst nach Ostern geöffnet werden, ist eine Schikane.

oe24.TV: Ist die Ostereiersuche im Park erlaubt?

Ludwig: Es gilt bei allen Aktivitäten, auch zu Ostern, dass man sich an die Vorgaben halten muss. Der Sicherheitsabstand ist einzuhalten. Insbesondere zu älteren Menschen soll man auch den räumlichen Kontakt meiden, um sie nicht anzustecken. Die traditionelle Eiersuche im Park ist nicht verboten, solange man den Sicherheitsabstand einhält. Auf spielende Kinder sollen Eltern aber dabei besonders achtgeben, denn sie können im Kontakt mit anderen Kindern das Virus weitergeben.



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