Streit um die Alko-Szene von Floridsdorf

Stadt wehrt sich gegen harte Kritik

Streit um die Alko-Szene von Floridsdorf

Oppositionskritik an Abwesenheit der Sozialarbeiter am Floridsdorfer Bahnhof.

Floridsdorf. Als „Ersatz“ für das Alkoholverbot am Floridsdorfer Bahnhof hatte zuletzt Bürgermeister Michael Ludwig eine massive Präsenz von Sozialarbeitern, Polizei und diversen Beratungseinrichtungen versprochen.

Opposition kritisiert jetzt Tatenlosigkeit der Stadt

Keine Präsenz? Wie ÖSTERREICH berichtete, hat es darauf hin laut allen Oppositionspolitikern in Floridsdorf von Michael Niegl (FPÖ) über Hans Jörg Schimanek (WIFF) bis hin zu Dietmar Schwingenschrot (BZW) nur einen „Show-Auftritt“ für die Kronen Zeitung gegeben, danach seien die Sozialarbeiter sofort wieder abgedampft. „Die Alkoholikerszene besetzt nach wie vor den Platz, sie wächst sogar an“, poltert Niegl.

Stadt kontert Kritikern: "Wir sind ständig hier"

Scharfe Reaktion. Die Reaktion von Drogenkoordinator Ewald Lochner: „Das stimmt nicht. Wir sind massiv präsent. Wenn gerade kein Sozialarbeiter am Platz ist, dann, weil dieser in diesem Moment einen Klienten zu einer der nahe gelegenen Sozial- oder Betreuungseinrichtungen begleitet.“ J. Galley