Südosttangente: Start für neue Horror-Baustelle

3 Jahre Stau-Chaos drohen

Südosttangente: Start für neue Horror-Baustelle

Die meistbefahrene Autobahn in Österreich wird teilsaniert. Stau-Alarm.

 Auch das noch. Ab März wird die Hochstraße St. Marx der Südosttangente drei Jahre lang generalsaniert. Es ist ein Abschnitt, der zwar nur drei Kilometer lang ist, es aber in sich hat. Im Vorjahr wurden in diesem Abschnitt 195.000 Pkws pro Tag gezählt. Auftakt für das Mammut-Projekt ist am 9. März. Dabei wird einer der vier Fahrstreifen der Bypassbrücke in Richtung Süden/Inzersdorf bei der Anschlussstelle Erdberg gesperrt. Im Sommer, voraussichtlich ab Juli, sind dann Zu-und Abfahrten bei der Anschlussstelle Gürtel beziehungsweise Landstraße und der Anschlussstelle St. Marx wechselweise gesperrt.

126 Millionen Euro für drei Kilometer Tangente

Baustart. Am 9. März wird es also eng auf der A 23, im wahrsten Sinne des Wortes. Die 40 Jahre alte Hochstraße wird komplett erneuert. Drei Jahre lang. Von den Tragwerken über die Stützen bis zur Entwässerung, der Beleuchtung und der Fahrbahnoberfläche wird alles neu. Insgesamt zehn Abfahrten werden auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Auch die Anrainer werden Verbesserungen spüren/hören. Ein durchgehender fünf Meter hoher Lärmschutz sorgt für weniger Autolärm.

Baustart ist Staustart: Fahrplan zur Sanierung n Knoten Prater: 9. März bis 15.12.2022 - Spursperre auf der Bypassbrücke Richtung Süden.

  • Anschlussstelle St. Marx: 8.9.2020 bis 6.11.2020 - Auffahrt Richtung Süden gesperrt.
  • Anschlussstelle Gürtel/Landstraße: 7.7. bi s 5.8.2020 - Abfahrt Gürtel Richtung Süden gesperrt. n Anschlussstelle Gürtel/Landstraße: 6.8.2020 bis 4.9.2020 - Auffahrt Richtung Süden gesperrt.
  • Anschlussstelle Gürtel/Landstraße: 3.11.2020 bis 15.12.2022 - innere Auffahrt der Rampe Richtung Norden gesperrt.

Ausweichempfehlungen gibt es keine, da die Strecke zu lang ist und verbautes Gebiet betrifft.

Stau-Hotspot: Wiener stehen 109 Stunden

Wien. 109 Stunden standen die Wiener im Vorjahr im Stau. Das sind rund 4,5 Tage. Die Studie von Global Traffic Scorecard des Verkehrsinformationsanbieters Lindrix checkte die Stau-Hotspots. Im Gegensatz zum Spitzenreiter Bogotá in Kolumbien - 272 Stunden - fließt in Wien der Verkehr aber wie die Donau. Navihersteller TomTom listet Wien auf Platz 155 - 29 Minuten sollen es täglich sein. Am schlimmsten ist es von Dienstag bis Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Gute "Fahrt".