VGT

Wien

Tierschützer protestieren wie John Lennon

Der Verein gegen Tierfabriken demonstrierte in der Mahü in einem Bett.

"Liebe wärmt besser als Pelz": Getreu diesem Motto haben am Mittwochvormittag Aktivisten des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) auf der Wiener Mariahilfer Straße in einem rot bezogenen Metallstangenbett gegen die Verwendung von Pelz demonstriert. Noch tummelten sich unter neugierigen Blicken der Passanten nur die Aktivisten selbst im Bett, im Laufe des Tages sollen vorbeikommende Tierfreunde folgen.

Wie John Lennon
"Schon John Lennon und Yoko Ono haben im Bett für mehr Weltfrieden protestiert, wir wollen, dass Frieden mit Tieren geschlossen wird", so VGT-Aktivistin Monika Springer. Denn gerade zur Winterzeit nehme die Pelzverwendung wieder zu: Zwar gebe es kaum mehr ganze Pelzmäntel, dafür seien Pelzbommel auf Hauben oder Applikationen auf Westen im Kommen.

"Pelz hat dann nicht einmal mehr wärmende Funktion, sondern Tiere sterben für Deko", kritisierte Springer, die sich das Bett u.a. mit VGT-Obmann Martin Balluch und einem Aktivisten in Unterwäsche und Fuchskopf teilte. Durch das Einfärben der Pelze würden diese häufig nicht als echt erkannt, auch am Preis merke man kaum mehr Unterschiede zu Kunstfellen.

Passanten dürfen ins Bett
Bis 18.30 Uhr soll das Bett noch in der Fußgängerzone Ecke Mariahilfer Straße/Neubaugasse stehen, auch Passanten sollen sich in der Schlafstätte ablichten lassen. Die Fotos werden auf Facebook gepostet, den drei Bildern mit den meisten Likes winken Preise. Der Fototermin sei aber auch als "Aufwärmaktion" für Samstag gedacht: Ab 13.00 Uhr geht der Demonstrationszug der Aktivisten vom Westbahnhof über die Mahü bis in die Wiener City.



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