Schule am Kinkplatz

Schüler zogen schon vor fünf Jahren aus

Umbau kostet 55 Mio. Euro: Aus für Wiener 'Glas-Schule'

Das teure Prestigeprojekt in Penzing steht vor dem Aus: Suche nach Nachmietern.

Schön, aber als Schulgebäude komplett ungeeignet. Das gestand sich die Stadt Wien nach jahrelangen Problemen mit der gläsernen Schule in Penzing nun ein. Die Architekturikone am Kinkplatz, die eine NMS beherbergte, soll künftig anderweitig genutzt werden, gab Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky bekannt. Der Grund: Die nötige Sanierung wäre mit 55 Millionen Euro einfach zu teuer geworden.

Nachmieter

Im Sommer war es zu heiß, im Winter zu kalt, die Akustik war schlecht, überall Rost und Schimmel, und der Turnsaal stand regelmäßig unter Wasser. Die Schüler zogen bereits vor fünf Jahren in Ersatzcontainer, die ebenfalls über 15 Millionen Euro kosteten. Das teure, von Helmut Richter entworfene Gebäude aus Glas und Stahl, dessen Optik an Libellenflügel erinnern soll, soll nun anderweitig genutzt werden. Nach Nachmietern wird bereits gesucht.



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