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Suizid bei Festnahme

Vor Polizei erschossen: LKA ermittelt

Ein Suizid vor der Polizei wirft Fragen auf: Weshalb wurde der Schütze nicht gestoppt? 

Wien. Vor den Augen von Beamten der Polizeisondereinheit WEGA hat sich in Favoriten Nenad M. erschossen – ÖSTERREICH berichtete. Jetzt untersucht die Kripo Niederösterreich, wie es zur Tragödie in der Fernkorngasse kam und weshalb die Polizisten den Schützen nicht rechtzeitig entwaffnen konnten.

Der 25-Jährige hatte sich zuvor mehreren Anhalteversuchen der Polizei widersetzt. In der Ottakringer Straße war der offensichtlich betrunkene Lenker aufgefallen. Auf seiner Flucht feuerte er mehrere Schüsse aus seinem Auto ab. In seiner Wohnung ihn später die WEGA. Der 25-Jährige, der damit drohte, sich zu erschießen, wurde mit einem Elektroschocker außer Gefecht gesetzt.

Als er sich erholte, setzte er erneut die Waffe an und drückte ab. „Eine Obduk­tion wurde angeordnet. Nach Aussage der Kollegen war die Wirkung des Tasers zu kurz, um ihn entwaffnen zu können“, sagte Polizeisprecher Daniel Fürst zu ÖSTERREICH.

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