Warnung

Vorsicht beim Betreten von Natureisflächen

Die aktuell niedrigen Temperaturen führen dazu, dass zahlreiche Gewässer in Wien zufrieren. Doch die Stadt Wien warnt: Das Eis auf Naturgewässern ist oft nicht tragfähig, Menschen könnten einbrechen. 

Durch den sehr kalten Jahresstart sind mehrere Gewässer in Wien zugefroren, wie noe.orf.at berichtet. Natureisflächen gibt es üblicherweise auf der Alten Donau, der Neuen Donau und am Kaiserwasser, wo in den vergangenen Jahren immer wieder Eisläufer gesehen wurden. Die Stadt Wien warnte jetzt jedoch, die Eisflächen sind dafür nämlich nicht freigegeben. Wer das missachtet, begibt sich in Lebensgefahr.

Vorsicht beim Betreten von Natureisflächen
© ORF

Die Gefahr einzubrechen sei zu groß, weil das Eis nicht überall ausreichend dick und damit tragfähig ist. Zu erkennen sei das an den Uferbereichen: Wenn diese nicht zugefroren sind, müsse man auch an anderen Stellen der Gewässer mit dünnem Eis rechnen. Darüber hinaus fließt wärmeres Wasser durch die Neue und Alte Donau, weil beide Gewässer mit Grundwasser gespeist werden. 

Im Fall des Falles

Sollte man bemerken, dass jemand eingebrochen ist, ruft man die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122. Außerdem bittet die Feuerwehr bei der Einleitung der Rettungskette darum, sich die Stelle genau zu merken, an der die Person eingebrochen ist, um den Einsatzort möglichst genau beschreiben zu können.

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) riet ebenso vom Betreten von Natureisflächen ab. Neben der Gefahr des Einbrechens würden sich Äste und Unebenheiten oft als Stolperfallen erweisen. Jährlich verletzen sich im Durchschnitt 4.500 Menschen beim Eislaufen. Mehr als die Hälfte der Verletzungen betreffe Hände oder Unterarme. Daher wird empfohlen, Schutzbekleidung wie einen Helm und Handschuhe zu tragen. Das halbiere das Verletzungsrisiko.

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