Neue Kampagne

Wiener FPÖ sieht Ludwig als "Strippenzieher" in der SPÖ

Ein neues Kampagnenmotiv der Wiener FPÖ rückt Bürgermeister Michael Ludwig ins Rampenlicht. Die Partei zeichnet ihn als entscheidenden Einflussfaktor in der Bundespolitik der SPÖ. Dominik Nepp kündigt eine breite Online- und Flyer-Offensive in ganz Wien an. 

Die Wiener FPÖ hat am Donnerstag ihre Frühjahrskampagne präsentiert, in der sie den Wiener Bürgermeister und SPÖ-Landesparteivorsitzenden Michael Ludwig als bundespolitischen "Strippenzieher" darstellt. "Bürgermeister Ludwig bestimmt die Richtung in der SPÖ", konstatierte der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp. Der rote Bundesparteichef Andreas Babler setze diesen Kurs um. Ludwig sei auch der "politische Architekt" des SPÖ-Vorsitzenden, ist man überzeugt.

FPÖ-Wien-Chef Dominik Nepp und Landesparteisekretär Lukas Brucker.

FPÖ-Wien-Chef Dominik Nepp und Landesparteisekretär Lukas Brucker.

© FPÖ Wien

Nepp sieht Bürgermeister als Machtfaktor der SPÖ 

Nach Ansicht der Wiener Blauen gibt Ludwig in zentralen Fragen die Linie vor. Er wehre sich etwa gegen Sanierungspflichten für Vermieter, da Wien bei den Gemeindebauten hier selbst säumig sei. Auch bei den Energiepreisen und Gebühren zeige sich der Einfluss Ludwigs, befand Nepp. Maßnahmen gegen "Millionengewinne" oder eine Energiepreisbremse gebe es nicht, da die Stadt selbst Übergewinne bei der Wien Energie erziele. Auch habe Ludwig durch Babler in die Taschen der Pensionisten gegriffen.

Flyer-Offensive in ganz Wien angekündigt

"Das heißt, die Machtverhältnisse sind eigentlich klar", hielt Nepp fest. Ludwig sei der Strippenzieher des "politisch willfährigen und patscherten Dodls Andreas Babler". Gezeigt werden die beiden roten Spitzenfunktionäre unter anderem in Videos, die mittels Künstlicher Intelligenz kreiert wurden und die Teil der Online-Kampagne sind. Auch entsprechende Flyer werden im gesamten Stadtgebiet verteilt, kündigte FPÖ-Landesparteisekretär Lukas Brucker an.

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