Wiens Beamte: Drei Jahre früher in Pension

Im Bund geht man erst mit 62,1 Jahren

Wiens Beamte: Drei Jahre früher in Pension

Stadtdiener dürften Schwerstarbeit leisten. Mit 59 Jahren geht es in Pension.

Wien. In der Stadt Wien gehen Magistratsbeamte um drei Jahre früher (59,2 Jahre) in Pension als im Bund. Dass die Jobs nicht immer vergleichbar sind, ist klar. Eine Stadt hat von der Büroarbeit bis zum Arbeiten bei jedem Wetter alles im Angebot. Trotzdem: Nur 2,4 Prozent schaffen die 65 Jahre.

Viele dienstunfähig. Der Großteil der 923 Beamten, die zu früh in Pension gehen, gingen wegen Dienstunfähigkeit (414), 294 weil sie das 60. Lebensjahr und 115 weil sie die 45 Dienstjahre beisammen hatten. 41 Personen gingen aufgrund rechtlicher Bestimmungen. 30 Personen konsumierten die Schwerarbeiterregelung und 29 mussten aus organisatorischen Gründen gehen.

Bund fleißiger. Die ÖVP kritisiert, dass Wien seit Jahren den Anschluss an den Bund verpasst. Bundesbeamte bleiben 3 Jahre länger im Dienst (62,1 Jahre).

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