Koalition zog Löschaktion im letzten

Wirbel um ''Schredderplan'' im Kanzleramt

Wirbel um ''Schredderplan'' im Kanzleramt
© APA
Große Aufregung der Opposition um geplante Löschaktion im Bundeskanzleramt .
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Wien. Die SPÖ erhob am Donnerstag schwere Vorwürfe gegen Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz: Laut internen Unterlagen, die ÖSTERREICH vorliegen, soll Kurz unmittelbar vor seinem Rücktritt eine groß angelegte Vernichtung von Akten aus dem Kanzleramt veranlasst haben: Auf Anordnung von BKA-Generalsekretär Bernd Brünner sollen sämtliche E-Mails, Kalendereinträge und Co. aller Mitarbeiter, die älter als ein Jahr sind, bis 10. November von ihrer IT-Abteilung gelöscht werden.

Krainer ortet Sabotage, Koalition rudert zurück

U-Ausschuss. Brisant: Das Datum liegt eine Woche vor der frühestmöglichen Einsetzung eines neuen U-Ausschusses. Erst dann kann die Opposition Beweisanforderungen an die Ministerien stellen. Das soll durch die Löschaktion im BKA von vornherein verhindert werden, so die SPÖ in einer Anfrage.

Sabotage. SPÖ-Mandatar Jan Krainer ortet ekne „Schredderaktion“ von Seiten der ÖVP. Schon beim Ibiza-U-Ausschuss führten gelöschte Chats zu Problemen. „Das ist ein Skandal unvorstellbaren Ausmaßes“, erklärte er.

Rückzug. Am Donnerstagnachmittag ruderte die Regierung zurück: Man will mit einem eigenen Antrag die Löschung aussetzen.

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