Wiener LKA-Größe nach Alk-Unfall vor Karriereende

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Wiener LKA-Größe nach Alk-Unfall vor Karriereende

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Bei Spurwechsel auf der Klosterneuburger Straße kollidierte ein leitender Kripo-Beamter mit einem Pkw. 

Nach einer mutmaßlich feuchtfröhlichen Bootstour auf der Donau setzte sich der 63-Jährige Ende der Woche auf seinen 125er-Motorroller und soll dabei, wie sich später herausstellte, mit 2,59 Promille erheblich betrunken heimgefahren sein.

Im 20. Bezirk crashte er seitlich in einen Pkw, kam zu Sturz und brach sich einen Arm. Zunächst verweigerte er den Alk-Test, im Spital -wo der Spitzenbeamte des Landeskriminalamtes operiert wurde - wurde der beachtliche Wert seiner Trunkenheit festgestellt. Der Mann, der im Laufe seiner Dienstzeit viele Polizei-Erfolge präsentieren konnte, steht nun vor den Scherben seiner Karriere.

Statt Suspendierung Flucht in die Pension

ÖSTERREICH-Informationen zufolge dürfte er vom Krankenstand nicht in seine Funktion zurückkehren. Per Rundschreiben wurde bereits (intern) kommuniziert, dass er abgesetzt wird und dass es bereits einen interimistischen Leiter für seinen Job gibt. Offiziell soll er vom Krankenstand direkt in den Ruhestand treten, sprich in Pension gehen. Eine Suspendierung, wie in solchen Fällen üblich, würde sich somit erübrigen. Es gilt die Unschuldsvermutung. 

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