Wiens Baustellen-Chaos

Ständiger Stau

Wiens Baustellen-Chaos

Kritik an Vassilakou - Südeinfahrten ständig verstopft

Die Autofahrer, die über den Süden in die City-Büros fahren müssen, verlieren die Geduld: Baustellen und Staus auf der Tangente, der Triester Straße, am Matzleinsdorfer Platz und am Wiedner Gürtel. „Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou war wohl zu sehr mit Fahrradstraßen beschäftigt und hat deswegen die Baustellenkoordination vernachlässigt“, ätzt ÖVP-Mandatar Wolfgang Gerstl.

Unfälle
Denn wenn einmal ein Unfall bei einer dieser Baustellen passiert, bricht sofort ein Verkehrschaos aus. Oder: Am Montag wurden am Matzleinsdorfer Platz die Elektrokabel der Ampeln bei Bau­arbeiten durchtrennt. Montag und Dienstag gab es deswegen massive Staus auf der Triester Straße, am Gürtel und in ganz Margareten. „So etwas kann man nicht voraussehen“, ringt man in Vassilakous Büro um Verständnis. Und: In Wien sei alles koordiniert, die Tangente hätte ja auch schon früher saniert werden können. Das stimmt tatsächlich, die Asfinag hatte die Großbaustelle um ein Jahr verschoben.


Große Eile
„Die Sanierungen und Rohverlegungen in der Triester Straße und am Matzleinsdorfer Platz mussten jetzt passieren und werden punktgenau Ende Juni fertiggestellt“, erklärt Koordinator Peter Lux von der MA 28. Denn im Juli beginnt die heiße Phase mit Spursperren am Wiedner Gürtel, auf der Tangente (Hanssonkurve) und bei der A23-Anschlussstelle Gürtel. „Da brauchen wir unbedingt eine freie Triester Straße als Ausweichroute“, erläutert Lux.C. Mierau

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