Wie konnte rafreider so vor die kamera treten?

Wirbel um untätige ORF-Kollegenschaft

Artikel teilen

Die TV-Panne des Jahres hätte wahrscheinlich verhindert werden können. 

Küniglberg. Eine Frage, die sich jetzt viele stellen, ist, wieso seine Kollegen Roman Rafreider so vor die Kamera treten ließen. Wo aber waren seine Redaktionskollegen, die Regie, Maske, Produktion etc., die ihn vor der totalen Blamage hätten bewahren können? Oder war es gar Absicht?

Twitter. Auf Twitter gehen die Wogen hoch: „Man sollte nicht Rafreider zur Verantwortung ziehen, sondern eher die Kollegen, die ihn in dem Zustand vor die Kamera gelassen haben“, fordert der Wiener Landtagsabgeordnete Leo Kohlbauer (FPÖ).

„Menschenleer.“ ORF-Insiderin Martina Rupp, die Jahrzehnte am Künigl­berg arbeitete, erklärt auf Facebook: „Der Moderator geht allein durch den dunklen, weitläufigen, um diese Uhrzeit im Winter fast menschenleeren Künigl­berg. Die Regie ist ziemlich weit weg vom Studio. Wenn sich der Moderator also selbst abtupft (Maske war schon früher) und zum Tonmenschen nur kurz ‚Hallo‘ sagt, kann’s tatsächlich sein, dass niemand mitkriegt, dass er indisponiert ist.“ 

Video zum Thema: Gerald Grosz zu Rafreider-Auftritt
Dein oe24 E-Paper
Jetzt NEU auf oe24.at: Mit einem Click zum kompletten E-Paper ▲
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten
OE24 Logo