Freddie Gibbs

US-Rapper:

Zwei Fans betäubt und vergewaltigt

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Drei Stunden sollen sich Gibbs und ein Security an den weiblichen Fans vergangen haben.

Wie ÖSTERREICH bereits berichtete, beziehen sich die Vorwürfe, wegen derer der US-Rapper in Frankreich verhaftet wurde, auf sein letztes Wien-Konzert am 6. Juli 2015 in der Grellen Forelle am Donaukanal. Dort soll der Vater einer einjährigen Tochter im Backstage-Bereich zwei Frauen betäubt und sich anschließend an ihnen vergangen zu haben.

K.-o.-Tropfen
Der konkrete Vorwurf – es gilt die Unschuldsvermutung: Gibbs und ein Security sollen zwei Frauen mit K.-o.-Tropfen außer Gefecht gesetzt und sie dann in ein Hotel verschleppt haben. Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt wegen Vergewaltigung – dass fast ein Jahr zwischen dem Sex-Übergriff und dem Haftbefehl liegt, erklärt sich damit, dass die Opfer offenbar einige Zeit benötigten, um überhaupt die Erinnerung an das Erlebte zu erlangen. Erst nach dem Backflash wandte sich eine der Betroffenen an die Polizei und erstattete Anzeige.

Gewarnt
Am 26. Mai 2016 sollte Gibbs erneut in der Grellen Forelle aufspielen, doch irgendwie bekam er Wind von den Ermittlungen gegen ihn und sagte das Konzert im letzten Moment ab. Als er jetzt in Toulouse auftrat, wurde er aufgrund eines europäischen Haftbefehls festgenommen.

Er leugnet
Laut seinen Anwälten bestreitet der 33-Jährige alle Vorwürfe und wird Einspruch gegen die Auslieferung zu einer Befragung in dieser Woche nach Österreich einlegen.

(kor)

Video zum Thema: Das ist der mutmaßliche Vergewaltiger
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