Grüne Klima-Ministerin flog heuer schon fünf Mal

5 Tonnen CO2 bei Gewessler-Flügen

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Eine parlamentarische Anfrage der Neos offenbart „klimafeindliches Reisen“.

Wien. Flugreisen sind bekanntlich schlecht für unser Klima – ausgerechnet Klimaministerin Leonore Gewessler geht dabei heuer nicht mit gutem Beispiel voran.

Vorbild. Eigentlich gilt die grüne Ministerin als Vorzeige-Klimaschützerin der Nation – ihre persönliche CO2-Emissions-Bilanz für 2022 deckt sich damit allerdings eher weniger. Bis Anfang Mai jettete die Klimaministerin bereits fünf Mal ins Ausland. Am weitesten weg ging es in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Katar.

Fünf Tonnen Treibhaus-Gase verflog sie heuer

Flüge. Im Zuge der Reise in den Nahen Osten reiste die Grüne sogar im Regierungs-Privatjet. Nach Paris, Brüssel und Krakau flog Gewessler wiederum Holzklasse. Das enthüllt nun eine parlamentarische Anfrage der Neos.

Emissionen. Dabei kamen CO2-Belastungen von drei bis fünf Tonnen an Emissionen zusammen – nur für Gewessler selbst. Zum Vergleich: Durchschnittlich beliefen sich die Treibhausgase pro Kopf in Österreich auf rund 9 Tonnen – im ganzen Jahr. Gewessler liegt also über dem Österreich-Schnitt. Aus dem Klimaministerium heißt es zu ÖSTERREICH, alle CO2-Belastungen der Flüge seien kompensiert worden.

Schiefe Optik: Flug hin, im Zug wieder zurück

Zug nachhause. Pikant: Bei vier der fünf Flüge nahm Gewessler, selbstproklamierter „Nachtzug-Fan“, den Zug zurück nach Österreich. Das erzeugt eine schiefe Optik – ins Ausland geht es per Flug, bei der großen Ankunft nachhause will man nur im klimafreundlichen Zug gesehen werden. Die Ministerin nutze „nach Möglichkeit immer die Bahn“.

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