SP-Pokorny-Reitter will nicht in Regierung

Innsbruck-Wahl

SP-Pokorny-Reitter will nicht in Regierung

Die Spitzenkandidatin der SPÖ will aber im Gemeinderat bleiben.

Nach der Innsbrucker Gemeinderatswahl gibt es erste personelle Konsequenzen: Die Spitzenkandidatin der SPÖ, Stadträtin Marie-Luise Pokorny-Reitter kündigte am Dienstag an, nicht mehr für eine Funktion in einer künftigen Stadtregierung zur Verfügung zu stehen. Sie wird aber ihr Gemeinderatsmandat weiter ausüben.

Verantwortung übernommen
"Als Spitzenkandidatin übernehme ich die Verantwortung für die Verluste der SPÖ Innsbruck bei der Gemeinderatswahl", erklärte Pokorny-Reitter. Jede Wahlniederlage sei "ein Anlass, um aus Fehlern zu lernen". Für die Innsbrucker SPÖ sei die Gemeinderatswahl 2012 eine Chance, sich "umfassend neu zu formieren". Diese Chance wolle sie durch ihren Verzicht auf einen Sitz in der Stadtregierung eröffnen.

Nach dem Verlust von 5,1 Prozentpunkten berät heute, Dienstagabend, der 30-köpfige Stadtparteivorstand der SPÖ. Pokorny-Reitter war nach dem zweiten Platz bei der Wahl 2006 nur mehr auf 14,5 Prozent gekommen und hinter den Grünen mit ihrer Liste auf Platz Vier gelandet. Stadtparteichef in Innsbruck ist der frühere SP-Klubobmann im Landtag, Stadtrat Ernst Pechlaner.

Vor sechs Jahren hatte die SPÖ in der Landeshauptstadt noch fast 9.500 Stimmen, am vergangenen Sonntag waren es 7.187. Pokorny-Reitter kam bei der Bürgermeisterwahl mit 14 Prozent oder 6.818 Stimmen auf Platz Drei hinter den beiden "ÖVP-Kandidaten". Im Gemeinderat haben die Sozialdemokraten nur noch sechs Mandate (minus zwei) und fielen hinter die Grünen zurück.

Dritter Wahlkampf als Frontfrau
Für Spitzenkandidatin Pokorny-Reitter war es bereits der dritte Wahlkampf als Frontfrau. Seit 1994 ist die Juristin (61) im Gemeinderat und zuletzt für Wohnungen zuständig. "Eng" könnte es auch für Pechlaner (57) werden. Er wollte am Nachmittag mit dem Tiroler SP-Chef, LHStv. Hannes Gschwentner zusammentreffen. Er war 2010 in die Kommunalpolitik gewechselt und hatte sich aus dem Landtag zurückgezogen.

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