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Undercover-Report

So radikal sind unsere Moscheen

Zwei Jahre recherchierte der deutsche Journalist verdeckt in hunderten Moscheen in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Seine Erfahrung schrieb er in dem Buch „Eure Gesetze interessieren uns nicht!“ nieder (siehe rechts). Monatelang leuchtete er die Situation in österreichischen Gebetshäusern aus, suchte Kontakte zu Imamen (Vorbetern), sprach mit Gläubigen. Sein Fazit ist niederschmetternd: „Natürlich existieren in Wien, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Innsbruck Moscheen mit radikalen Predigern. Doch nirgendwo sonst stieß ich auf eine derartige Konzentration von radikalislamischen Moscheen wie in Graz“, so Shams Ul-Haq in seinem Report. Hier gebe es die gefährlichsten Hotspots für radikale Fundamentalisten in ganz Europa: „Deshalb hielt ich mich auch sechs Monate in Graz auf“, so Ul-Haq.

"Verdeckt wird zu Hass und Dschihad aufgerufen"

Taktik. Der Reporter war in allen 16 Moscheen in Graz unterwegs, darunter im tsche­tschenischen Gebetshaus, der Tawhid-Moschee in der Grazer Herrgottwiesgasse, oder der Subul-El-Salam-Moschee, die er als die radikalste bezeichnet. Er besuchte auch drei verdeckte Gebetshäuser.

In allen stieß er auf Salafisten. Die seien aber vorsichtig geworden: „Heute brüllt kein Imam mehr mit heiserer Stimme, dass alle Ungläubigen abgeschlachtet werden müssen“, so Ul-Haq. „Der moderne Hassprediger wählt seine Worte so geschickt, dass er die Gedanken der Muslime in die gewünschte Richtung des radikalen Islam lenkt.“ Und: „Sie agieren wie Psychologen, die wissen, welches Gift sie in die Köpfe der Menschen injizieren müssen.“

In jeder zehnten Moschee spielt antiwestliche Hetze eine bedeutende Rolle, so der Experte: „Eure Gesetze interessieren uns nicht!“ Die mit Abstand krasseste Predigt hörte Ul-Haq allerdings nicht in Österreich, sondern in der An-Nur-Moschee in Winterthur in der Schweiz. Dort hat der Imam ganz offen beim Freitagsgebet gefordert: „Wir müssen die Kāfir töten“, das heißt Ungläubige umbringen.(wek)

"Eure Gesetze interessieren uns nicht"

Journalist Shams Ul-Haq hat seit 2016 hunderte Moscheen in Österreich, Deutschland und der Schweiz besucht. Rund 50 Gebetshäuser in Österreich sind „problematisch“ und von ­Salafisten unterwandert, schreibt er in seinem Buch „Eure Gesetze interessieren uns nicht!“ Die meisten radikalen Imame fand er in Graz.

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