Gemeinsame Erklärung

Alle Parteien vereint hinter Israel

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In seltener Einigkeit zeigen sich alle Parlamentsparteien: Sie veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung nach dem Hamas-Angriff auf Israel.

"Österreich steht im Kampf gegen Terror geeint hinter Israel", schreibt Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) in einem Tweet über die gemeinsame Erklärung aller österreichischen Parlamentsparteien nach dem Hamas-Angriff auf Israel. ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grünen und NEOS zeigen sich in seltener Einigkeit: "Quer über Parteigrenzen und politischen Ansichten hinweg, sind wir geeint in unserer Solidarität mit dem israelischen Volk", heißt es in der Erklärung. 

 

 

"Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Israel. Der brutale Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel ist aufs Schärfste zu verurteilen. Unsere Demokratie muss wehrhaft sein und ist aufgrund ihrer Geschichte hier besonders in der Verantwortung, mit Israel im Kampf gegen den Terror Seite an Seite zu stehen. Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden den Opfern und deren Familien", heißt es in der Erklärung der Parteien wörtlich.

Weiters fordern alle Parteien, dass dieser Terror, der durch nichts zu rechtfertigen ist, sofort gestoppt werden muss. 

Gezeichnet ist die Erklärung von den Chefs der Parlamentsparteien, Karl Nehammer (ÖVP), Andreas Babler (SPÖ), Herbert Kickl (FPÖ), Werner Kogler (Grüne) und Beate Meinl-Reisinger (Neos).

Hamas hatte Großangriff auf Israel gestartet

Die Hamas hatte am Samstagmorgen einen Großangriff auf Israel gestartet und war mit hunderten Kämpfern in das Land eingedrungen. Am Montagmorgen hatte die israelische Armee zunächst mitgeteilt, es gebe noch "zwischen sieben und acht" offene Kampfschauplätze im Grenzgebiet zum Gazastreifen, an denen weiterhin gekämpft werde.

Die Hamas-Kämpfer töteten und verschleppten in Israel Zivilisten und Soldaten. Nach neuesten Angaben des Sender Kan TV wurden auf israelischer Seite mehr als 800 Menschen getötet. Mehr als 2.100 weitere sollen verletzt worden sein. Israel reagierte mit Bombardements Hunderter Ziele im Gazastreifen. Dort gab es nach Angaben der örtlichen Behörden bisher knapp 560 Tote und 2.900 Verletzte. Es herrscht große Sorge um das Schicksal von mehr als 100 Israelis, die in den Gazastreifen verschleppt worden sind.

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