Anklage im Salzburger Finanzskandal

Im Hauptverfahren

Anklage im Salzburger Finanzskandal

Ex-Budgetreferatsleiterin der Landesfinanzabteilung soll über 100 Swaps trotz Verbotsweisung abgeschlossen haben.

Im Salzburger Finanzskandal hat die Wirtschafts-und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) erneut eine Anklage beim Salzburger Landesgericht wegen Untreue eingebracht. Beschuldigt wird die ehemalige Budgetreferatsleiterin der Landesfinanzabteilung Salzburg, Monika Rathgeber, die in der Finanzcausa bereits mehrmals verurteilt worden ist.
 
Die Vorwurfe betreffen diesmal den Abschluss von über 100 Zins-und Währungstauschgeschäften (Swaps) sowie den Abschluss von anderen hochkomplexen Derivaten entgegen einer ausdrücklichen Verbotsweisung, wie die WKStA am Donnerstag in einer Aussendung mitteilte. Der Gesamtschaden des Landes belaufe sich auf rund 35 Millionen Euro. Die Ermittlungen gegen zwei weitere ehemalige Landesbedienstete wurden hingegen eingestellt.
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