Annäherung an Ultrarechts bringt FPÖ in nächste Krise

Die Basis murrt

Annäherung an Ultrarechts bringt FPÖ in nächste Krise

Die Basis murrt: Der "Schlingerkurs" der Parteiführung sei für die Fraktion "eine Katastrophe", die Annäherung an die Identitären "ein schwerer Fehler

"Mit dieser Distanziererei ist es jetzt aber definitiv vorbei", zitierte das Magazin Info Direkt Michael Schnedlitz, den Generalsekretär der FPÖ. Der Parteimanager meinte damit, dass die Blauen künftig keine Annäherung mehr an die Identitären scheuen werden. Schnedlitz: "In der Regierungszeit ist der Fehler gewesen, sich auf Zuruf von Sebastian Kurz von den rechtsextremen Identitären zu distanzieren."

Kritik: Partei erreicht mit Rechtsruck keine Breite mehr Parteichef Norbert Hofer musste unverzüglich betonen, dass sich an der Linie der FPÖ "nichts geändert" hätte. Worauf die eben aus der FPÖ ausgetretene Ursula Stenzel im Kurier sagte: "Für mich ist diese Identitären-Debatte ein Zeichen der Schwäche Norbert Hofers."

Beim Rundruf bei Wiener FPÖ-Funktionären ist ebenfalls viel Kritik an der Parteispitze zu hören: "Eine Katastrophe, so geht das nicht. Mit dieser Positionierung kann die FPÖ nie wieder eine breite Zielgruppe ansprechen." 



OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten