Anonymer Anruf

Bombendrohung gegen Botschaft in Wien

Der Bereich um die mazedonische Botschaft am Alsergrund wurde gesperrt, Autos kontrolliert, die Anrainer sollen nicht auf die Straße.

Wegen einer Bombendrohung gegen die mazedonische Botschaft in Wien ist der Bereich um die Kinderspitalgasse 5 im Bezirk Alsergrund am Montag großräumig gesperrt worden. Ein anonymer Anrufer mit mazedonischem Akzent hatte um 11.45 Uhr eine Bombendrohung gegenüber der diplomatischen Vertretung ausgesprochen.

Zunächst erfolgten spezielle Sicherheitsmaßnahmen: Gegenstände und der Personenverkehr wurden in dem Bereich kontrolliert. Augenzeugen berichteten von Fahrzeugkontrollen. Anrainer wurden aufgefordert, die Gebäude nicht zu verlassen.

Suche nach falschem Anrufer
Am Nachmittag wurde Entwarnung gegeben. Es handelte sich um eine falsche Bombendrohung. Jetzt soll der Anrufer ausgeforscht werden, der die Bombendrohung ausgesprochen hatte.

Die Hintergründe der Drohung sind der Polizei bisher nicht bekannt. Die Botschaft nimmt auch keinen speziellen Hintergrund an. "Trotzdem ist uns wirklich daran gelegen, dass der Anrufer ausgeforscht wird", so eine Botschaftsmitarbeiterin. Das Gebäude war wegen der Bombendrohung etwa eine Stunde lang evakuiert.

Autobombe war nicht echt
Der Anrufer hatte erklärt, die Bombe sei in einem silbernen Auto vor der Botschaft platziert. Es stand tatsächlich ein silbernes Auto vor dem Haus. Der Wagen wurde von Sprengstoffexperten untersucht. Sowohl im Auto als auch in der Umgebung wurden die Experten jedoch nicht fündig.

Die nach der Drohung veranlasste Sperre des betreffenden Bereichs um die Kinderspitalgasse 5 ist mittlerweile aufgehoben worden.



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