Deutsch

Faymann-Vertrauter

Christian Deutsch wird SPÖ-Wahlkampf-Leiter

Die Suche ist beendet: Faymann-Vertrauter leitet SPÖ-Wahlkampf. 

Wie ÖSTERREICH erfuhr, ist die SPÖ ist auf der Suche nach einem Wahlkampfmanager fündig geworden. Der Wiener Gemeinderat Christian Deutsch wird den Wahlkampf für die SPÖ managen. Deutsch gilt als enger Vertrauter von Ex-Kanzler Werner Faymann und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig.

Deutsch war 6 Jahre lang Landesparteisekretär der Wiener SPÖ. Er ist auch stellvertetender Bezirksvorsitzender der SPÖ in Werner Faymanns Heimatbezirk Liesing. Die Bestellung von Deutsch ist auch ein Zeichen an die Wiener SPÖ und in Richtung des in der Partei noch immer mächtigen Faymann-Lagers.

Rendi: "Christian Deutsch kennt Partei in- und auswendig"

„Ich freue mich, dass ich Christian Deutsch als Wahlkampfleiter für diese wichtige Wahlauseinandersetzung gewinnen konnte“, so Rendi-Wagner zur Erweiterung ihres Teams. „Er ist ein gut vernetzter, erfahrener Wahlkämpfer, der die Partei in- und auswendig kennt“, sagt Rendi-Wagner

Ludwig: "Keine Diskussion über Spitzenkandidatin"

"Ich freue mich ja, dass das Interesse der Medien bei der Frage, wer Wahlkampfleiter ist, so ein intensives ist. Ich weiß ja nicht, ob die Medien in anderen Parteien den Wahlkampfleiter kennen oder dort nachfragen. Aber es ist schön zu sehen, dass bei uns die kleinste Entscheidung bereits großes mediales Interesse verursacht", meinte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig am Freitag.

Die gestrige Sitzung der Parteigremien, so bekräftigte er, sei eine Sitzung gewesen, in der erste Schritte gesetzt worden seien, "wo es natürlich darum geht, wie man sich inhaltlich positioniert, wie man sich organisatorisch aufstellt". Weitere Sitzungen würden folgen, kündigte der Bürgermeister an.

 Dass es noch weitere Debatten um die Parteispitze geben wird, glaubt Ludwig nicht: "Wir haben schon vor geraumer Zeit im Präsidium und im Bundesparteivorstand einstimmig beschlossen, dass Frau Dr. Rendi-Wagner Spitzenkandidatin sein soll für die kommende Nationalratswahl. Von daher ist das entschieden und es gibt auch keinen Grund eine weitere Diskussion zu führen."



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