Kurz-Beauftragter Fleischmann regte

Politik-Insider

Kurz-Beauftragter Fleischmann regte "Schulfernsehen im ORF" an

Außerdem initiierte er gerade eine 'Kampa­gne über das Verhalten in der Familie' in Zeiten der Pandemie.

Auftritte. Der Medienbeauftragte von Sebastian Kurz, Gerald Fleischmann, habe die Coronavirus-Hotline-Kampagne 1450 initiiert und mit Gesundheits- und Innenministerium umgesetzt, heißt es aus der ÖVP. Der umtriebige Vertraute von Kurz, der zuletzt auf Twitter aufgefallen war, weil jemand einen „Scherz“-Tweet in seinem Namen abgesetzt habe, soll auch die „Kooperation mit dem ORF über die Hotline und Verhalten bei Symptomen angeregt“ haben.

Und last, but not least sei es Fleischmanns Idee – in einem Telefonat mit ORF-Chef Alexander Wrabetz nach den Schulschließungen – gewesen, im ORF wieder das Schulfernsehen im Vormittagsprogramm des Öffentlich-Rechtlichen zu bringen.

Außerdem initiierte er gerade eine „Kampa­gne über das Verhalten in der Familie“ in Zeiten der Pandemie.

Pressearbeit. Fleischmanns Büro koordiniert zudem die Coronavirus-Pressekonferenzen im Kanzleramt, die er auch selbst moderiert. Der erfolgreiche Kurz-Vermarkter achtet darauf, dass sein Chef, aber auch die Regierung an sich in Zeiten der Coronavirus-Krise gut ankommt. Und dürfte damit erfolgreich sein.

Ein anderer Mitarbeiter von Kurz, sein außenpolitischer Pressesprecher Etienne Berchtold, war dafür einer der Ersten, der im Kanzleramt wegen der Ausbreitung des Coronavirus Alarm schlug: im Jänner, als sich die Fälle in China ausbreiteten und erste Erkrankte in Europa bestätigt wurden.

Isabelle Daniel

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