Todesstrafe wegen Tweets

Fall für Saudizentrum

Todesstrafe wegen Tweets

Wird Bandion-Ortner Kasghari helfen?

Der Fall des 23-jährigen Hamza Kashgari ging im Februar 2012 um die Welt. Der Journalist aus Saudi Arabien hatte auf Twitter drei sanft kritische Fragen über Prophet Mohammed gestellt. Ein saudischer Geistlicher forderte prompt die Todesstrafe für ihn. Seit Februar sitzt Kashgari nun in Haft in Saudi Arabien. Via Gedicht hatte er sich bereits im Sommer für die Tweets entschuldigt. Es droht ihm aber weiter die Todesstrafe.

Anwalt ruft Saudizentrum
ÖSTERREICH hat nun Kashgaris Anwalt, Abdulrahman Allahim, befragt. Dieser wird sich an das neue Zentrum für „interreligiösen Dialog“, das am Montag in Wien eröffnet hat, wenden. Das von Saudi Arabien finanzierte Zentrum will sich laut Eigenangaben für „Toleranz“ einsetzen. Ex-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner ist dort Vizepräsidentin. Kasghari wird somit zur ersten Nagelprobe für das Zentrum: Immerhin droht ihm die Todesstrafe ...



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