Pamela Rendi-Wagner und Michael Ludwig

Das sagt Michael Ludwig

Die ersten Reaktionen zur Rendi-Schlappe

Rendi-Wagner erhielt nur 75 Prozent der Stimmen. Die SPÖ zeigt sich dennoch betont geschlossen hinter ihrer geschwächten Parteivorsitzenden.

Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner ist am heutigen Samstag im Rahmen des 45. Bundesparteitags der SPÖ in ihrer Rolle bestätigt worden. Bei der Wahl ohne Gegenkandidaten stimmten jedoch nur 75,34 Prozent der Wahlberechtigten für Rendi-Wagner, jeder vierte stellte sich gegen die Frontfrau.

Die ersten Reaktionen von Seiten anderer SPÖ-Mitglieder sprechen nicht über die Tatsache, dass Rendi-Wagner das historisch schlechteste Ergebnis bei einer Wahl ohne Gegenkandidat einfuhr. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig etwa sprach von einem erfreulichen Ergebnis: „Pamela Rendi-Wagner hat die besten Konzepte, um unser Land aus der Corona-Krise herauszuführen. Und sie steht für einen anderen Politikstil: Ruhig, sachlich und verbindend. Genau das brauchen wir jetzt für Österreich. Wir wünschen uns eine Bundesregierung mit ihr an der Spitze und ich bin überzeugt, dass dies schneller passieren wird, als manche sich vorstellen können. Pamela Rendi-Wagner kann auf unsere Unterstützung jederzeit zählen!“, heißt es in einer Aussendung.

Statement von ÖVP-Wöginger

ÖVP-Klubobmann August Wöginger bezieht sich in seiner Stellungnahme auf die internen Debatten am Bundesparteitag: „Die Wortmeldungen am heutigen Bundesparteitag offenbaren die SPÖ-Strategie hinter der Staatsbürgerschaftsdebatte der vergangenen Wochen. Wie seitens der Volkspartei von Anfang an befürchtet, will die SPÖ die leichtfertige Vergabe und Entwertung der Staatsbürgerschaft deswegen forcieren, um mehr Einwanderung zu ermöglichen und gleichzeitig ein Ausländerwahlrecht durch die Hintertür einzuführen. Offenbar erhofft sich die SPÖ dadurch, endlich wieder mehr Wählerinnen und Wähler für die eigene Partei zu gewinnen. Als Volkspartei lehnen wir die abstrusen SPÖ-Einbürgerungspläne inklusive Ausländerwahlrecht entschieden ab“, so Wöginger.



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