Edtstadler: Streit um härtere Strafen

Von Richtern kam massive Kritik

Edtstadler: Streit um härtere Strafen

Von der Opposition und von den Richtern kam gestern massive Kritik an den Regierungsplänen – die Staatssekretärin im oe24-Interview.

Wien. In drei Wochen soll sie stehen, jene Task-Force angeführt von ÖVP-Staatssekretärin Karoline Edtstadler, die eine Verschärfung des Strafrechts ausarbeiten soll. Im Fokus von Türkis-Blau stehen vor allem Sexualverbrecher – sie würden derzeit im Vergleich zu Wirtschaftsverbrechern zu milde bestraft. Im oe24.TV-Talk erklärt Edt­stadler, wie die Reform aussehen soll und warum sie und nicht der Justizminister damit betraut wurde.
 
Die Staatssekretärin im Interview bei Fellner! LIVE:
 

"Werden schauen, wo wir nachschärfen müssen"

OE24: Wie soll die Reform des Strafrechts aussehen?
 
Karoline Edtstadler: Wir dürfen keine Toleranz bei Gewalt- und Sexualdelikten gegen Frauen und Kinder zeigen. Wir werden schauen, wo wir nachschärfen müssen.
 
OE24: Sind die Strafen bei Sex-Delikten zu milde?
 
Edtstadler: Die sind mit bis zu 10 Jahren schon hoch. Im Gegensatz zu Vermögensdelikten sind Vergewaltigungen für die Opfer aber lebenslang prägend. Wir müssen beim Opferschutz handeln.

OE24: Warum ist das Innenministerium zuständig?

Edtstadler: Ich stimme mich mit dem Justizminister ab. Aufgrund meines Werdegangs sehe ich das bei mir in guten Händen.

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