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Herausforderung

Erste Probe für Massentests: Software fehlt, Streit ums Geld

Erster Probelauf für die Massentests startete in NÖ – Wien wird aber die Herausforderung.

 

Das Bundesheer hat in einer Korneuburger Sporthalle am Freitag in einer Musterstraße den Ablauf der Corona-Massentests auf das Coronavirus demonstriert. Das System soll bei der Untersuchung der nö. Lehrer am 5. und 6. Dezember zum Einsatz kommen – da werden 38.000 Personen getestet.

Personal und Software

Allerdings: Die größte ­Herausforderung für das Heer ist Wien – wo schon ab kommenden Mittwoch Massentests starten. Zwar stellt die Gemeinde Hallen und Infrastruktur zur Verfügung – doch werden Tausende Soldaten zur Abwicklung benötigt. Und: Die für die Anmeldung nötige Software wird erst Ende Dezember fertig.

Das Vorpreschen Wiens ist nicht der einzige Streitpunkt – die Länder wollen jetzt auch Geld sehen: Tirol und Salzburg rechnen mit Bezahlung durch den Bund: Der Bund habe stets kommuniziert, dass neben den Kosten für Testkits, Schutzausrüstung und Hygieneartikel auch Personalkosten übernommen werden. Auch das Burgenland wünscht sich eine Kompensation der Kosten durch den Bund. Bisherige Zusagen reichen nicht.

Wien legt Frühstart hin - alle anderen folgen Mitte Dezember

Wien testet von 2. bis zum 13. Dezember, es gibt keine speziellen Zielgruppentests.

Niederösterreich hatte zuletzt nur einen Termin für Lehrer: und zwar 5. und 6. Dezember.

Oberösterreich: Vom 5. bis 8. Dezember Lehrer und Polizisten, am 12. und 13. alle anderen.

Salzburg. Auch Salzburg testet am 12. und 13. – in Annaberg Lungötz startet man am 2. Dezember.

Steiermark und Kärnten sollen am 12. und 13. Dezember zu den Massentests gehen.

Das Burgenland will vom 10. bis zum 15. März testen.

Tirol und Vorarlberg planen ihre Tests am 5. und 6. Dezember.

Video zum Thema: Bund soll Kosten übernehmen
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