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"Falsches Signal"

Faymann will ÖBB-Preiserhöhung 2009 abwenden

Verkehrsminister Werner Faymann verspricht, eine von den ÖBB geplante Erhöhung der Ticketpreise im kommenden Jahr abzuwenden.

"Das wäre ein katastrophales Signal: Alles wird teuerer und dann steigt auch noch die Bahn und irgendwann ist die Mobilität der Menschen eingeschränkt", sagte Faymann am Samstag im ORF-Morgenjournal. Bei ihrer Bilanzpressekonferenz am vergangenen Mittwoch hatten die ÖBB angekündigt, im Rahmen der Preisverhandlungen für nächstes Jahr eine Abgeltung ihrer deutlich gestiegenen Kosten anzustreben.

Bund muss bis zu 30 Millionen locker machen
Die vom Bund zu tragenden Kosten für den Verzicht auf die ÖBB-Preiserhöhung bezifferte Faymann auf "15 bis 30 Mio. Euro". Man wolle dafür im Ministerium "jeden Euro umdrehen". Allerdings sei man auch auch davon abhängig, inwieweit die acht Verkehrsverbünde bzw. die Länder bei der Sache mitzögen, sagte Faymann in dem Radiobeitrag.

Laut ÖBB würde allein die Steigerung der Treibstoffkosten in den ersten vier Monaten 2008 eine Preiserhöhung von vier Prozent rechtfertigen. Längerfristig laufende Abmachungen mit den Verkehrsverbünden würden aber eine Überwälzung der Kosten vor dem Winterfahrplan verunmöglichen, hatte es geheißen.

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