Fischer besucht Republik Moldau

Ex-Sowjetrepublik

Fischer besucht Republik Moldau

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Visite als "Signal zur Unterstützung pro-europäischer Kräfte" im Land.

Am zweiten und letzten Tag seines offiziellen Besuches in der Republik Moldau trifft Bundespräsident Heinz Fischer am heutigen Montag Präsident Nicolae Timofti und Premierminister Iurie Leanca zu Gesprächen. Die Visite zwei Wochen vor der Parlamentswahl in der Ex-Sowjetrepublik solle ein "Signal zur Unterstützung pro-europäischer Kräfte" im Land sein, verlautete aus der Präsidentschaftskanzlei.

Auch die Themen Neutralität und Ukraine-Krise sollen erörtert werden. Präsident Timofti hatte Bundespräsident Fischer bei der UNO-Generalversammlung im September persönlich zu einem Besuch eingeladen, Fischer versprach seinen Besuch noch vor den Parlamentswahlen in Moldau. Es gehe nicht darum die Wahlen zu beeinflussen, jedoch sei es kein Geheimnis, dass Europa Hoffnungen habe, dass Moldau in der europäischen Familie Zugang findet, sagte der Bundespräsident bei einem Empfang der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) am Sonntagabend in Chisinau, an dem Vertreter 28 österreichischer Firmen teilnahmen.

Es ist der erste Besuch eines österreichischen Bundespräsidenten in der heutigen Republik Moldau. Die Hauptstadt Chisinau liegt nur 1,5 Flugstunden oder 15 Stunden Autofahrt von Wien entfernt.

Im Anschluss an die Treffen mit Präsident und Premier wird Bundespräsident Fischer am Montag einen Kranz am Denkmal von Stefan dem Großen ("Stefan cel Mare") niederlegen lassen. Der Fürst aus dem 15. Jahrhundert ist die Symbolfigur in der Erinnerungskultur Moldaus. Der Rückflug des Bundespräsidenten von Chisinau nach Wien soll noch am späten Montagnachmittag erfolgen.
 

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