11 Schlepper in Haft
Schlag gegen Schleppermafia
Bei einem Schlag gegen eine internationale Schlepperorganisation sind 17 Verdächtige ausgeforscht worden. Elf von ihnen befinden sich bereits in Haft, gegen die anderen sechs wurden internationale Haftbefehle erlassen. Das gaben Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und der niederösterreichische Landespolizeidirektor Franz Prucher am Donnerstag in Wien bekannt.
10 bis 15 Flüchtlinge pro Fahrt
NÖ-Landespolizeidirektor Franz Prucher zufolge agierte der Kopf der Organisation von Belgrad aus. Etwa zehn bis 15 Personen wurden in Vans und Kleintransporter gepfercht. Der Wagen mit den Flüchtlingen wurde erst losgeschickt, wenn ein Vorausfahrzeug meldete, dass die Luft rein ist. In Wien waren außerdem Wohnungen angemietet, damit sich die Schlepper zwischen den Fahrten erholen konnten.
Geld und Fahrzeuge sichergestellt
Die Gruppe war offenbar bis Mitte September aktiv. Neben den knapp 50.000 Euro, die bei Hausdurchsuchungen beschlagnahmt wurden, stellte die Polizei sechs Fahrzeuge sicher. Er hoffe, dass die Justiz die Gesetzeslage ausschöpfe und die Transporter für verfallen erkläre, sagte Prucher. Der Landespolizeidirektor hob den Beitrag des Gerichts und der Staatsanwaltschaft Korneuburg bei der Aufklärung des Falles hervor.
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bezeichnete den Kampf gegen Schlepperorganisationen als "Sisyphusarbeit" für die Ermittler. "Die Schlepper werden uns auch in den nächsten Monaten beschäftigen." Sie forderte einmal mehr, "legale Wege nach Europa zu schaffen". Diese seien auch das beste Mittel, Schleppern das Geschäftsfeld abzugraben.
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+++ LIVE-Ticker +++
Gute Zusammenarbeit
Der Landespolizeidirektor hob den Beitrag des Gerichts und der Staatsanwaltschaft Korneuburg bei der Aufklärung des Falles hervor.
Zehn bis 15 Flüchtlinge pro Fahrt
Etwa zehn bis 15 Personen wurden in Vans und Kleintransporter gepfercht.
Kampf gegen Schlepper: "Sisyphusarbeit"
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bezeichnete den Kampf gegen Schlepperorganisationen als "Sisyphusarbeit" für die Ermittler. "Die Schlepper werden uns auch in den nächsten Monaten beschäftigen." Sie forderte einmal mehr, "legale Wege nach Europa zu schaffen". Diese seien auch das beste Mittel, Schleppern das Geschäftsfeld abzugraben.
Sechs Fahrzeuge sichergestellt
Neben den 50.000 Euro in Cash, wurden auch sechs Fahrzeuge sichergestellt.
Schlepper: "Erholung" in Wien
Der Wagen mit den Flüchtlingen wurde erst losgeschickt, wenn ein Vorausfahrzeug meldete, dass die Luft rein ist. In Wien waren außerdem Wohnungen angemietet, damit sich die Schlepper zwischen den Fahrten erholen konnten.
Der Kampf gegen die Schleppermafia soll in den nächsten und Wochen erneut verstärkt angegangen werden.
Die Schlepperfahrzeuge waren präperiert
Um möglichst nicht aufzufallen wurden die Schlepperfahrzeuge präperiert, indem die Sitze umgebaut und Scheiben verdunkelt wurden.
Drei bis vier Fahrten pro Woche
Die Schlepper verdienten sich mit dem illegalen Geschäft eine goldene Nase. Bis zu 500.000 Euro sollen die beiden Haupttäter mit den Flüchtlingen erwirtschaftet haben. Mit diesem Geld kauften sie Grundstücke und Häuser in Serbien.
Erschreckende Details
Bis zu 15 Menschen wurden pro Fahrt in Pkws, VANs und Kleintransporter gepfercht.
Ende der Pressekonferenz!
Zusammenfassend: Es wurden 11 mutmaßliche Schlepper festgenommen. Sie sollen rund 1.800 Illegale nach Österreich geschleppt und über 500.000 Euro kassiert haben.
Ermittlungsverlauf über mehrere Monate
Die Ermittlungen liefen vom Februar bis in den September hinein.
"Einer der größten Erfolge"
Pruchner ist sichtlich stolz auf den Coup und spricht von einen der größten Erfolge. "Wir werden nicht akzeptieren, dass Menschen so ausgebeutet werden".
Schwieriges Unterfangen gegen Schleppermafia
Mikl-Leitner: "Schlepper ändern ständig ihre Routen."
Die Schlepper hatten Lebensmittelpunkt in Wien
Franz Prucher: Kooperation mit Nachbarn funktionierte perfekt
Hauptäter saß in Belgrad
50.000 Euro sichergestellt!
Im Schnitt waren 10-15 Menschen in ein Auto gepfercht
Die Schlepper haben sich auf Syrer und Afghanen spezialisiert.
16 Männer und eine Mutter eines Schleppers waren involviert
Wohnungen in Wien
Die Tatverdächtigen haben offensichtlich Wohnungen in Wien angemietet.
11 davon in Haft!
17 Tatverdächtige ausgeforscht!
Es geht los!
Immer noch ein leeres Pult
Mikl-Leitner lässt weiterhin auf sich warten.
Kleine Verspätung
Offensichtlich verspätet sich die Pressekonferenz um ein paar Minuten.
Die Journalisten nehmen Platz
Spannung steigt
In nicht einmal 10 Minuten werden die Details des Coups präsentiert. In unserem Live-Ticker erfahren Sie als erster alle Einzelheiten. Ab 11.25 Uhr startet zudem unser Live-Stream von der Pressekonferenz.
In Kürze geht es los!
Einige Journalisten haben bereits Aufstellung genommen. In Kürze werden die Innenministerin und der niederösterreichische Landespolizeidirektor vor die Presse treten und Details über den Coup mitteilen.
Internationale Schlepperorganisation
Laut der Presseausendung des BMI dürfte es sich bei den gefassten Schleppern um eine organisierte Gruppe handeln. Inwiefern diese mit den letzten Aufrgiffen von Schleppern in Österreich im Zusammenhang steht, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht festzustellen.
Pressekonferenz um 11.30 Uhr
In knapp 45 Minuten soll die Pressekonferenz mit Innenministerin Mikl-Leitner und Landespolizeidirektor Franz Prucher starten.
1.800 Personen illegal nach Österreich gebracht
Um die 1.800 Personen wurden von der gefassten Bande nach Österreich geschleust. Allein die große Zahl, lässt darauf schließen: Es handelt sich offensichtlich um einen großen Fang der Exekutive.
Großer Schlag gegen Schlepperbosse?
Es hat den Anschein als wäre den Innenministerium ein besonders großer Coup gegen die Schleppermafia gelungen. Wieviele Personen darin verwickelt sind, steht bis dato noch nicht fest.
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