Gesichts-Erkennung beim Akademiker-Ball

Fahndungssoftware gegen linke »Störer«

Gesichts-Erkennung beim Akademiker-Ball

Organisatoren des FP-Akademikerballs setzen in der Hofburg Fahndungssoftware ein.

Wien. Wenn am Freitag 2.500 Gäste den Akademikerball besuchen, werden sie einer elektronischen Gesichtskontrolle unterzogen. Wie Ballorganisator Udo Guggenbichler gegenüber ÖSTERREICH bestätigte, setze er „seit einigen Jahren“ auf eine elektronische Gesichtserkennung. Grund: „Die Drohungen gegen unseren Ball haben in den letzten Jahren überhand genommen.“ Details will Guggenbichler zwar nicht verraten, nur so viel: „Wir haben Vorsorge getroffen, dass wir jeden Übel­täter im Fall des Falles dem Rechtsstaat übergeben können.“ Rechtlich hat er sich abgesichert: Jeder Ballbesucher überträgt seine Bildrechte mit dem Kauf der Karte dem Organisator. Mehr will Guggenbichler nicht sagen: „Das wäre so, als ob ich einem Bankräuber den Code des Safes sage. Klar ist aber: Jeder Ballbesucher wird fotografiert und per Software identifiziert werden. Und kann wie bei der Section Control gegebenenfalls rechtlich belangt werden.

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