Der Fahrplan

So läuft heute der Gipfel um neue Lockdowns

Kurz Kogler
© APA/HELMUT FOHRINGER
Heute reden Regierung und Bundesländer über Impfen & Spitäler
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Wien. Der heutige Gipfel von Kanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler mit Experten, ­Opposition und Länderchefs wird wohl erneut die Situation auf den Intensivstationen besprechen:

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hatten bereits am Montag Fakten geschaffen und verkündet, dass der Lockdown bis zum 2. Mai fortgesetzt werde. Schulen werden in diesen Bundesländern am 26. April wieder in den Präsenzunterricht wechseln.

Der Fahrplan

  • Um 11:30 berät die Regierung mit Experten und der Opposition
  • Um 13:00 Uhr steht dann die Runde mit den Länderchefs am Programm
  • Im Anschluss sind ab ca. 15:30 Uhr Pressestatements geplant

In beiden beiden Bundesländern prognostiziert die Ampelkommission, die gestern tagte, auch für den Zeitraum bis zum 26. April noch eine Überlastung der Intensivkapazitäten. Selbiges gilt auch für das Burgenland. Der dortige Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hat sich aber aus dem Ost-Lockdown verabschiedet und plant ab Montag Handel, Dienstleistungen und Schulen wieder zu öffnen. Vizekanzler Kogler, der derzeit auch die Agenden des Gesundheitsministeriums betreut, bis Wolfgang Mückstein am Montag angelobt wird, will noch einmal darauf verweisen, dass die Regierung „die Notbremse“ im Burgenland ziehen könnte.

Impf- statt Öffnungsschwerpunkt bei Gipfel

Bremse. Dass es heute zu einem „Öffnungsgipfel“ komme, schloss die Regierung aus. Zwar wolle man „Perspektiven“ bieten, aber es werde vor allem über das Impfen geredet.

Immerhin sieht auch das Prognosekonsortium erste Lichtblicke der Impfungen. Noch im April wird es zudem aus der von der EU vorgezogenen Biontech-Pfizer-Impfung weitere 100.000 Impf­dosen geben. Ab Mai kommen 300.000 und im Juni 600.000 dazu. ­Einige Länderchefs wollen ­heute freilich auch über Öffnungen reden. Hier will man aber auf den neuen Gesundheitsminister warten.

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