SPÖ-Machtkampf

Kaiser: 'Müssen verdammt nochmal intern streiten'

Im SPÖ-Machtkampf zwischen Pamela Rendi-Wagner und Hans-Peter Doskozil hat Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser jetzt ein Machtwort gesprochen: 

 „Alle Beteiligten sind gut beraten, sich jetzt endlich zusammenzureißen. Die permanente öffentliche Streiterei und Selbstbeschädigung nützt niemandem etwas, im Gegenteil: Sowohl die handelnden Personen als auch die SPÖ insgesamt tragen dadurch nur Schaden davon“, so der mächtige SPÖ-Politiker in einer Aussendung.

„Ich habe immer gesagt: Diskutieren und ja, auch streiten, solange bis roter Rauch aufsteigt – aber verdammt nochmal intern! Österreich braucht jetzt mehr denn je eine starke Sozialdemokratie, die sich darum kümmert, dass die türkis-grüne Bundesregierung endlich auch einmal damit anfängt, wofür sie gewählt wurde: daran zu arbeiten, dass es möglichst vielen Menschen und nicht nur einigen türkisen Freunden und Begünstigten gut geht, dafür zu sorgen, dass am wirtschaftlichen Aufschwung alle fair partizipieren, dafür sorgen, dass auch die Kosten der Pandemie-Bewältigung fair aufgeteilt werden und nicht wieder alleine von den hart arbeitenden Menschen bezahlt werden müssen, dafür sorgen, dass der sich auch in dieser Krise als unverzichtbar bewiesen habende Sozialstaat langfristig abgesichert wird, dafür sorgen, dass endlich wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz ergriffen werden, dafür sorgen, dass endlich auch brauchbare Maßnahmen im Bereich der Zukunft der Pflege ergriffen werden, um zu gewährleisten, dass die Menschen in Österreich möglichst lange in den eigenen vier Wänden und gut behütet alt werden können.“

„Für all diese Arbeitsaufträge muss die SPÖ Motor sein – und zwar ein ruhig laufender Motor, der angetrieben von unseren natürlichen Ressourcen – Solidarität, Zielstrebigkeit, Arbeitseifer, Teamwork und Respekt dahinschnurrt und nicht durch falsche Betankung mit Zwietracht und Missgunst dahinstottert“, so Kaiser.

  



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