Grosz gesagt: Der kritische Blick

'Kurz treibt Österreicher wie Ochsen in die Impfstraße'

Polit-Blogger und oe24-Kolumnist Gerald Grosz kommentiert für Sie die Polit-Woche in seiner bekannt charmanten Art. 

Liebe User und Seher von oe24
Willkommen bei Grosz gesagt, dem überaus kritischen Blick auf die aktuellen Geschehnisse unserer Zeit. Kritisch, direkt, unabhängig und scharf wie Messer. Versprochen!
Neueste Funde von hochprozentigem Alkohol in ausreichender Menge im hiesigen Gesundheitsministerium bestätigen die spannende und längst im Volke bekannte These, dass sich auf unserer Regierungsbank auch einige Flaschen breit gemacht haben. Ausgerechnet im Gesundheitsressort des Staates, also der Drehscheibe des hysterischen Virenkriegs, scheint es die letzten Monate besonders lustig zugegangen zu sein. Wein, Grappa und Bier beflügelten die Phantasie unserer Höchstbeamten in der Republik ordentlich und die Funde der leeren Gebinde bestätigen spät aber doch jene Vermutung, dass ein Großteil der dann übrigens vom Verfassungsgerichtshof gehobenen Verordnungen, in illuminiertem Zustand geschrieben wurden.

Offenbar scheinen die Mitarbeiter der beiden Gesundheitsminister der GrünInnen, Rudi Angstschober und Mücke Mückstein ein besonderes Faible für Promille statt für Prozente zu haben. Da sind sie sich wenigstens einig mit dem Oberhaupt der grünen Regierungssekte, denn auch im Vizekanzleramt – dessen Wortherkunft vom Witz kommt – scheint es lustig rund zu gehen. Weniger lustig hingegen hatte es die letzten Wochen der Kanzler. Die Stimme versagte ihm, eine Sommergrippe hat den armen getriebenen Tropf ereilt und deswegen musste er mit Unterbrechungen das Bett hüten, um sich nun in den wohlverdienten Urlaub nach Kroatien – dem Sündenpfuhl unserer Reiserückkehrer –zu verabschieden. Sebastian Kurz dürfte damit ein medizinisches Wunder vollbracht haben: Er ist der einzige Mensch Österreichs, der an einer Sommergrippe leidet, denn Corona hat ja die schnöde Grippe längst verdrängt. „Das Virus kommt mit dem Auto“, verkündete derselbe noch vor einem Jahr im Sommer 2020. Da bleibt nur zu hoffen, dass unser geliebter Sebastian Kurz den Flieger nimmt. Ansonsten würde er ja gemäß den Forderungen seiner eigenen Regierungsmitglieder in eine mehrwöchige Quarantäne schlittern. Die Republik würd‘s nicht überleben.

Ums Überleben ringt übrigens auch unsere Gastronomie. Die Gäste wären nun endlich da, nur das Personal fehlt. Reihenweise müssen Betriebe eine Pause einlegen, da ihnen dank des segensreichen Umschulungswirkens des Arbeitsmarktservice schlichtweg das Personal fehlt. Auch eine grandiose Wirkung unserer heimischen Arbeitsmarktpolitik, die dann eher unter das Kapitel „aktive Arbeitnehmervertreibung“ fällt. Ordentlich vertrieben wird die Idee einer indirekten Impflicht. Der Landeshauptmann der Steiermark, zärtlich von seinen schwarz/türkisen Brüdern auch Kürbis-Idi-Amin genannt, erneuert, nachdem er sich im Jänner bereits eine blutige Nase geholt hat, seine Forderung nach einer indirekten Impflicht. Mittlerweile hat er trotz hohem Alter ein wenig gelernt, perfide daher sein Vorschlag, man möge doch die Gratis-Tests für alle Österreicher abschaffen und für den Inzidenzwahn der Regierung tief in die leeren Taschen der Österreicher greifen, um dann unter Ausnutzung aller finanziellen Zwänge ganz Österreich wie die Ochsen in die Impfstraße zu treiben. Die Tatsache, dass die verheißene Impfung offenbar dann doch einige gravierende Schwächen hat, scheint den überstandigen Kernölautokraten nicht zu stören. Denn trotz der Lockdown- und Impfautokratie zeigt sich in Israel immer mehr, dass sich fast zwei Drittel der Geimpften wieder anstecken, ja das Virus weitergeben und auch erkranken können.

Die Buschtrommel dürfte nicht bis nach Graz gereicht haben und wahrscheinlich auch die mangelnden Sprachkenntnisse des Landeshauptmannes dafür Sorge tragen, dass diese dramatische Realität in den heiligen Hallen seines Büros verschwiegen werden. Apropos Graz: HC Strache, ehemals Rächer der Enterbten, das in Ibiza gefallene Wodka Red-Bull Modell mit Hang zu dreckigen Oligarchinnenzehennägeln wills noch einmal wissen. Seine Daltons, also das Team HC Strache, tritt bei der Gemeinderatswahl in Graz an. Nachdem es in Wien nichts wurde, der einstige Verteidiger der Bundeshauptstadt dann doch eher den nassen Fetzen seiner ehemaligen Wähler verspüren musste, probiert es HC-Man in der weiß/grünen Metropole. Unbestätigten Gerüchten zu Folge soll der Wahlwiener und Wohnsitzniederösterreicher bereits Jodelkurse belegen, um unter den steirischen Loden-Eingeborenen nicht aufzufallen. Auch Kürbiskernölamulette sollen wieder hoch im Kurs stehen. Weniger hoch im Kurs stehen hingegen die Aktien der GrünInnen in Deutschland. Die als Kanzlerin gefeierte Annalena Baerbock, als grammatikalisches Wunderkind entlarvt, Vielfachautorin mit Hang zum Plagiat, hat sich in die sogenannte N-Debatte verstrickt.

Das in diesen Kreisen verpöhnte N-Wort wurde der Guten zum Verhängnis. Und auch die Tatsache, dass deren Pläne für eine gendergerechte SprachInnen und den Multikulturalismus in Deutschland, einem Land wo 700 Gruppenvergewaltigungen im Jahr stattfinden, derzeit nicht hoch im Kurs stehen. Also setzt man lieber auf die Waldbrände in Südeuropa. Die Tatsache, dass Herr Klimawandel die Wälder ausnahmsweise nicht angezündet hat, sondern Brandstifter am Werk waren, scheint die geschrumpfte Grüne Wählerschaft nicht zu behelligen. Ich behellige Sie wieder, nächste Woche bei Grosz gesagt. Bleiben Sie mir bis dahin treu!

  



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