Lehrer: Schmied bietet 
Sekretäre an

Mehr Unterrichtszeit

Lehrer: Schmied bietet 
Sekretäre an

Rund 10.000 neue Stellen - Dafür länger in der Klasse.

Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) kommt der Lehrergewerkschaft entgegen: Nachdem die Gewerkschaft mit dem Regierungsangebot zum neuen Lehrerdienstrecht nicht zufrieden war, versucht Schmied jetzt nachzubessern. Die Ministerin versprach am Montag, ihr 26-seitiges Verhandlungspapier zu überarbeiten.

In diesem „Nachschlag“ soll das von der Gewerkschaft so dringend geforderte Unterstützungspersonal, bestehend aus Sekretären, Sozialarbeitern und Psychologen, geregelt werden.

Mehr Unterrichtszeit, dafür Unterstützungspersonal
Konkret heißt das: Wenn die Lehrer bereit sind, die Unterrichtszeit anzuheben, bekommen sie dafür nicht nur höhere Einstiegsgehälter, sondern es gibt auch mehr Personal. Die Lehrer forderten zwischen 9.000 und 14.000 Stellen für Sekretäre und Co. Ob Schmied damit einverstanden ist, lässt sie offen. „Das ist eine Kostenfrage und muss von Finanzministerin Maria Fekter mitgetragen werden.“ Unausgesprochenes Motto der Ministerin: Je länger die Lehrer in der Klasse stehen, desto mehr Unterstützungspersonal kann es geben.

Lehrergewerkschaft verhandelt mit Beamten
Lehrer-Chefverhandler Paul Kimberger hatte vor der gestrigen Verhandlungsrunde Nachbesserungen gefordert. „Wenn die Bundesregierung das wirklich ernst meint, dann kann das nicht alles gewesen sein.“ Kimberger zeigte sich vor allem über fehlende administrative Entlastungen enttäuscht. Am Montag gingen die Lehrer die Verhandlungspapiere mit Beamten durch.

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