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Doskozil im oe24.TV-Talk

"Nach links rücken ist zu wenig"

Hans Peter Doskozil will im Richtungsstreit in der Mitte bleiben.

Seine Rückkehr ins Burgenland – als Finanzlandesrat – ist bereits fixiert. Bei Fellner! Live verrät Noch-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil, in welche Richtung die Bundes-SPÖ gehen soll.

oe24.TV: Hat sich die SPÖ zu schnell für die Oppositions­rolle entschieden?

Hans Peter Doskozil: Wir ­haben vor der Wahl gesehen, dass ÖVP und FPÖ fast idente Programme haben. Da ist es natürlich klar, dass diese Parteien sich bei der Frage der Regierungsbildung leichter finden. Aber ich bin der Meinung, dass – und da kommt dazu, dass der Wahlkampf schon sehr emotional geführt wurde – es vielleicht richtiger gewesen wäre, eine Phase der Abkühlung einzulegen. Das genauer zu analysieren und nicht aus der Emotion heraus zu entscheiden.

oe24.TV: Und wie soll es jetzt weitergehen? Ihre Ansage ist ja, die SPÖ muss mehr in die Mitte rücken und nicht nach links.

Doskozil: Ich bin davon überzeugt, dass man keine Wahlen gewinnt, wenn man sich nur nach links orientiert. Das wird zu wenig sein. Denn die Grünen werden sich erholen, sie sind ja gut organisiert in den Ländern. Diese Stimmen, von denen wir hier ausgehen, sind nur geborgt.

oe24.TV: Bei dem Richtungsstreit in Wien sind Sie auf der Seite von Michael Ludwig?

Doskozil: Ich persönlich glaube, dass er mit seinem Zugang ein guter Kandidat wäre.

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