Schmid Wrabetz

Neue Enthüllungen im WKStA-Akt

Neue Schmid-Chats belasten ORF und 'Krone'

Neue Chats in der Affäre um Ex-ÖBAG-Chef Schmid werfen ein neues Licht auf die Causa. 

Wien. In der Chat-Affäre gibt es täglich neue Enthüllungen. Wie Exxpress berichtet, sind nun auch Chats über die Einflussnahme der ÖVP auf die ORF-Berichterstattung im Akt der Wirtschafts- und Korruptionsstaats­anwaltschaft aufgetaucht. Der Generalsekretär im Finanzministerium, Thomas Schmid, schrieb an Ex-Finanzminister Hans Jörg Schelling im Jänner 2017, als die ÖVP in Koalition mit Christian Kerns SPÖ war: „Aus meiner Sicht entwickelt sich die Situation sehr zum Vorteil der ÖVP. Das ­Hineintreiben der SPÖ mit den Neuwahlen und dem Ergebnis, dass dann weiter­gearbeitet wird, wird der ÖVP zugeordnet werden. Das stärkt die Konstruktiven wie dich Finanzminister. Wenn das noch unterlegt wird mit Erfolgen – LNK-Senkung und kalte Progression –, ist das ein Riesenerfolg. Wermutstropfen: BUDGET. (…) ORF – hatte Auftrag, von Krise zu berichten.“ Auch die Kronen Zeitung wird in diesem Zusammenhang mit der ÖVP-Einflussnahme auf die Berichterstattung in den Schmid-Chats genannt: „Dichand („Krone“-Herausgeber, Anm.) bestätigte: SPÖ hatte massiv Neuwahlen herbeigeredet: Ergebnis Aufmacher – Chaos in Regierung.“


Der Exxpress stellt nun die Frage, wer den erwähnten „Auftrag“ im ORF entgegengenommen hat. Ob Noch-Generaldirektor Alexander Wrabetz davon wusste? Und ob die WKStA auch in dieser Causa ermitteln wird? 



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