Oberhauser

Raucherinseln

Oberhauser steht auf der Bremse

Der Finanzminister errechnete Investitionen von 70 Mio. „Viel zu wenig“, sagen die Wirte.

SPÖ-Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser bremst bei den von Reinhold Mitterlehner ins Spiel gebrachten „Raucherinseln“. Wie ÖSTERREICH berichtete, versteht der ÖVP-Vizekanzler darunter völlig abgetrennte kleine Bereiche in Lokalen ohne Serviceleistungen.

„Die Verhandlungen werden am Verhandlungstisch geführt“, lässt Oberhauser Mitterlehner via ÖSTERREICH wissen. „Mein Standpunkt ist bekannt.“ Oberhauser beharrt auf völlig rauchfreien Lokalen.

Streit auch um die Entschädigung für Wirte, die in Nichtraucherschutz investiert haben. Das Finanzministerium errechnete einen Aufwand von 70 Millionen Euro. „Das ist bei Weitem zu wenig“, so Gastronomie-Obmann Helmut Hinterleitner. „Wir rechnen mit 120 bis 150 Millionen.“

(knd, fis)



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