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Startschuss

Parlaments-Umbau ab Herbst

Die Abgeordneten müssen ausziehen -wahrscheinlich in die WU.

Nach der Sommerpause wird es ernst mit dem geplanten Umbau des schwer sanierungsbedürftigen Parlaments am Wiener Ring. Dann starten die Ausschreibungen für drei verschiedene Abwickler des Umbaus,

  • die Projektsteuerung,
  • das Controlling
  • und den Generalplan.


"Im Haus wird derzeit mit Hochdruck an der Vorbereitung zu diesen Ausschreibungen gearbeitet", so ein Sprecher von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, die die Renovierung verantwortet.

Die europaweite Bewerbung für den Generalplan läuft ein Jahr. Eine Jury, die sich aus Vertretern des Parlaments und Experten zusammensetzt, soll dann die am besten geeigneten Bewerber auswählen.

Kosten
Erstmals begleitet der Rechnungshof das Projekt, dessen Anregungen laufend in die Pläne eingearbeitet werden. Die Kosten dürfen 300 Millionen Euro nicht übersteigen.

Der Spatenstich zum Umbau soll dann laut Zeitplan 2014 erfolgen, wenn die Parlamentsparteien die Pläne von Prammer im Plenum abgesegnet haben.

Saniert werde das Haus entweder in Etappen oder in einem Zug, erklärt Alexis Wintoniak, Vizedirektor des Parlaments. Bei einem Komplettumbau muss der ganze Parlamentsbetrieb übersiedelt werden.

Plenum
"Als Ausweichquartier am besten geeignet erscheint uns derzeit die WU im neunten Bezirk", so Wintoniak. Nach deren Absiedelung in den Prater könnten dort die Büros untergebracht werden. Plenarsitzungen finden dann im Audimax der WU statt. Der aktuelle Plenarsaal musste vergangenen Sommer sogar gesperrt werden, weil das Glasdach einzustürzen drohte.

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