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Schelling: "160 Millionen Euro für Flüchtlingshilfe vor Ort“

ÖVP-Finanzminister bietet Weltbank Geld für Projekte in Krisenregionen an.

 Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) will die Flüchtlingshilfe vor Ort verstärken und dafür auch Geld in die Hand nehmen. Schelling zur Tageszeitung ÖSTERREICH (Samstagsausgabe): „Alle reden immer von Hilfe vor Ort, nur sollte das auch umgesetzt werden".


Der Minister traf am Donnerstagabend in der US-Hauptstadt Washington Weltbank-Chef Jim Kim, der davor warnte, dass neue Flüchtlingsströme nach Europa aufbrechen werden, falls die Hilfe für die Flüchtlinge in Jordanien, Libyen und Jordanien nicht verstärkt werde. Schelling sicherte dem Weltbank-Chef 160 Millionen Euro für die "IDA" (internationale Entwicklungsagentur) zu, die nun verstärkt Entwicklungshilfe in Jordanien, Libanon, Afghanistan und Syrien leisten will.
Der rot-schwarze Ministerrat werde diese zusätzlichen 160 Millionen Euro - für neun Jahre - am Dienstag beschließen, kündigt Schelling gegenüber ÖSTERREICH an.

Auf EU-Ebene will Schelling dafür eintreten, dass alle Mitgliedsstaaten „Geld für Hilfe vor Ort investieren, weil das auch verhindere, dass die Menschen zu uns kommen". Im Rahmen der EU-Finanzminister will er dafür Überzeugungsarbeit leisten.
 

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