Bildung

Schule: Schmied sieht keine Mangel

Claudia SCHMIED
© TZ ÖSTERREICH/Bruna

Bildungsministerin Schmied kalmiert – zu Schulanfang gäbe es genug Pädagogen.
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3.088 Lehrer – so viele sollen bundesweit in den Schulen fehlen, warnt der Rechnungshof (RH) Tatsächlich müssen überall im Land Studenten, die noch nicht fertig ausgebildet sind, an den Tafeln stehen, auch pensionierte Lehrer werden aus dem Ruhestand zurückbeordert um die Klassen zu füllen. In Wien waren es im vergangenen Schuljahr gleich 370 Studierende, die unterrichteten.

Im Bildungsministerium betont man auf Anfrage, dass daran gearbeitet wird, genügend Lehrer auszubilden. Vor allem die Studierendenzahlen der Pädagogischen Hochschulen sind in den letzten Jahren massiv gestiegen, wurde gegenüber ÖSTERREICH erklärt. Waren es 2007 gerade einmal 7.000 Studenten, so zählen die Einrichtungen jetzt mehr als das doppelte – 15.000 angehende Lehrer. Die steigenden Absolventenzahlen machen sich auch schon bemerkbar und sollen die Pensionierungswelle bei den Pädagogen abfedern.

Trotzdem wird man in den kommenden Jahren Lehrermängel noch ausgleichen müssen, bestätigte Bildungsministerin Claudia Schmied in einem Ö1-Interview am Freitag. Neben dem Einsatz von Studenten und pensionierten Lehrern sollen auch durch das Ableisten von Überstunden und eigenen Verträgen für Quereinsteiger genügend Lehrkräfte aufgestellt werden. „Wir bekommen das gut hin zum Schulbeginn, davon bin ich überzeugt“, zeigte Schmied sich optimistisch.

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