Doris BURES

Politik

So viel müssen ­Minister sparen

Bisher wurden nur Rücklagen aufgelöst - Sparpaket für 2015 wird hart.

500 Millionen Euro müssen die Ministerien einsparen – und das Ziel scheint erreicht zu sein. Wie ÖSTERREICH am Samstag erfuhr, sind die Verhandlungen für das Budget 2014 weitgehend abgeschlossen, Finanzminister Michael Spindelegger kann seine Budgetrede also am 29. April locker halten.

Allerdings: Für 2015 sieht die Sache völlig anders aus. Denn schon in der nächsten Woche müssen die Ministerien Sparpläne für das kommende Jahr abliefern.

Nochmals 300 Millionen – und Rücklagen sind weg
Zwar ist das Sparvolumen mit 300 Millionen Euro kleiner. Da die Ministerien bisher allerdings ihre Einsparungen großteils durch Auflösung der Rücklagen bewerkstelligt haben und diese nunmehr aufgebraucht sind, droht für 2015 ein richtiger Sparhammer: „Die Ressorts müssen jetzt wirklich in die Strukturen gehen“, so ein Insider zu ÖSTERREICH.

Wie aus Regierungskreisen zu hören war, sind zwei Ministerinnen und ein Minister besonders betroffen: Gabriele Heinisch-Hosek (Unterricht und Frauen), Doris Bures (Verkehr und Technologie) und Gerald Klug (Verteidigung und Sport. „Mit diesen Ministern gab es bisher besonders intensive Gespräche“, war man gestern im Finanzministerium diplomatisch. Bis zum Sommer muss das Budget stehen.

(gü)

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