Ulli Sima

Stadträtin plant "Hunde-Euthanasie"

Tierärzte: Sima will Todesstrafe für Listenhunde

Wiens Top-Veterinäre klagen ­Sima der Rassenideologie in Sachen Listenhunde an.

Monatelang haben sie fast verbissen geschwiegen. Und gehofft, dass die „Tierschutz-Stadträtin“ Ulli Sima (SPÖ) doch noch ein Einsehen hat. Jetzt ist eine Gruppe der renommiertesten Tierärzte und Forscher Wiens rund um den Präsidenten der Tierärztekammer, Manfred Hochleitner, mit einem dramatischen Aufruf an die Öffentlichkeit gegangen.

Das Hauptproblem: „Die gesetzlich angeordnete ­Ex-lege-Euthanasie widerspricht dem professionellen Selbstverständnis der Tierärzteschaft. Sie setzt die Tierärzte einem Ge­wissenskonflikt aus und bringt Misstrauen gegenüber dem gesamten Berufsstand zum Ausdruck.“

Die Restriktionen der Stadträtin gegen Listenhunde seien völlig aus der Luft gegriffen: „Es gibt ­keine wissenschaftlich korrekt durchgeführte Studie, die nachweist, dass die gelisteten Rassen ein höheres Gefährdungspotenzial aufweisen.“

Es gebe auch keine aussagekräftigen Statistiken über die Verursacher von Hundebissen.

Dazu sei die generelle Maulkorb- und Leinenpflicht eine „erhebliche Einschränkung der natürlichen Verhaltensweisen und widerspricht damit den im Tierschutzgesetz verankerten Grundsätzen. Rassespezifische Sicherungspflichten im Wiener Tierhaltegesetz sind nicht zweckmäßig.“Josef Galley



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