Töchterle: Erste Termine nach Kollaps

Nach Schwächeanfall

Töchterle: Erste Termine nach Kollaps

Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) erlitt einen Kollaps im Parlament.

Stressjob Politiker: Minimum 12-Stunden-Tage, Auslandsreisen, lange Sitzungen. Zuletzt musste Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (63, ÖVP) diesem Mammut-Programm Tribut zollen.

Nach einer Forschungsreise nach Chile erlitt der Tiroler am Mittwoch einen Schwächeanfall im Parlament und musste ins Wiener AKH. Diagnose: Kreislaufschwäche nach einem grippalen Infekt. Die Ärzte verordneten ihm dringende Schonung. Eine Schrecksekunde für Familie und Parteikollegen.

Drei Tage später ist Töchterle wieder bei Kräften, erholt sich in seiner Heimat Telfes im Stubaital. „Es geht ihm gut, er tankt seine Batterien an der frischen Bergluft auf“, heißt es auf ÖSTERREICH-Anfrage aus seinem Büro. Der Minister verbringt viel Zeit mit seinen vier Enkelkindern, geht spazieren. Dass er trotz Ministerjobs versucht, Bewegung in den Wiener Alltag einzubauen, hilft ihm bei der Regeneration.

Heißer Frühling: Viel Arbeit wartet auf Töchterle
Und: Es wäre nicht der ehrgeizige und gewissenhafte Töchterle, würden seine Gedanken nicht wieder bei der Politik sein.

Bereits diese Woche nimmt der Wissenschaftsminister vereinzelt Termine in Tirol wahr, wo er auch im Personenkomitee „Wir für Platter“ für Landeshauptmann Günther Platter sitzt. Noch über Ostern weilt er zu Hause in Tirol, am Dienstag geht es wieder zurück nach Wien. Am Mittwoch findet der erste Ministerrat statt, am Donnerstag empfängt er Amtskollegen aus mehreren Ländern anlässlich der CEEPUS-Konferenz. Familie und Freunde hoffen, dass er sich trotz dichten Programms genug Auszeiten nimmt.

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