Die ÖVP will nach der Wien-Wahl Ende April nun doch keinen Einspruch im Hinblick auf das Wahlergebnis in Margareten einlegen.
Nach dem Urnengang bei der Wien-Wahl am 27. April tauchten Medienberichte über mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Bezirksvertretungswahl in Margareten auf. Dort sollen fälschlicherweise knapp 70 Stimmzettel aus dem benachbarten Bezirk Wieden ausgegeben worden sein. Die ÖVP, die zunächst einen Einspruch überlegt hatte, dürfte nun doch keinen solchen planen.
Man gehe inzwischen davon aus, dass das Wahlergebnis nicht entscheidend beeinflusst worden sei, wurde der Verzicht begründet. Margareten war der einzige Bezirk, der bei der Wahl die Farbe gewechselt hat. Die Grünen überholten dort die SPÖ und dürfen mit Michael Luxenberger künftig ihren ersten Bezirksvorsteher in Margareten stellen.