Erste Wien-Umfrage: Rot-Pink legt stark zu | Klausur: Rot-Pink zündet jetzt Turbo

Klausur: Rot-Pink zündet jetzt Turbo

Erste Wien-Umfrage: Rot-Pink legt stark zu

Zwei Monate nach der Angelobung legt Rot-Pink einen Umfrage-Höhenflug hin. Jetzt wollen Michael Ludwig und Christoph Wiederkehr den Turbo zünden.

Die erste Umfrage des Senders W24 nach dem Start der rot-pinken Stadtregierung zeigt: Es gibt drei Sieger und zwei Verlierer des Koalitionswechsels in Wien, den sensationelle zwei Drittel der Befragten richtig finden.

Die SPÖ legt auf mittlerweile 44 Prozent zu und profitiert ebenso wie die Neos mit plus 1,5 Prozentpunkten von der neuen Regierungskonstellation.

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Erste Wien-Umfrage: Rot-Pink legt stark zu

FPÖ holt die Grünen in Wien ein, ÖVP baut ab

Am stärksten zulegen konnte die FPÖ mit plus 4,9 Prozentpunkten. Sie holte die Grünen ein, die in der Schockstarre nach dem Ende von Rot-Grün auf 12 Prozent zurückgefallen sind. Die ÖVP baut ebenfalls ab – offenbar auch Folge des Nichteinzugs in die Stadtregierung.

Sonntagsfrage Wien: Wen würden Sie wählen?

  • SPÖ 44% (+2,4)
  • ÖVP 18% (-1,6)
  • Grüne 12% (-2,8)
  • FPÖ 12 % (+4,9)
  • Neos 9% (+1,5)

 

Regierung geht in Klausur: Rot-Pink wirft den Turbo an

„Keine Inszenierung, dafür viel Arbeit und Output. Die erste rot-pinke Regierungsklausur am Mittwoch wird unter strengsten Corona-Sicherheitsmaßnahmen im Rathaus stattfinden“, heißt es aus dem Büro von Bürgermeister Michael Ludwig.

Die Pläne, die Ludwig und sein Vize Christoph Wiederkehr in der Klausur diskutieren werden, haben einen ganz klaren Fokus – Corona und die Krise am Arbeitsmarkt.

Hanke soll Plan für Weg aus der Krise schmieden

Im Mittelpunkt wird Stadtrat Peter Hanke stehen, der mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen dafür sorgen soll, dass die Jobkrise in Wien – zum Jahreswechsel waren hier 186.000 Menschen auf Jobsuche – zumindest abgemildert wird. Und er soll die Pläne entwerfen, wie sich die Stadt aus der Krise „hinausinvestiert“.

Dass dabei die Neos mitziehen, gilt als fix. Im Austausch dafür erhalten sie das Ja der SPÖ zu Bildungsreformen und massiven Schulförderpaketen. (Josef Galley)

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