Am Tag der Arbeit lief vor allem die Schweißproduktion auf Hochtouren.
Traditionell werden vielerorts am 1. Mai die Bäder aufgesperrt. Besser hätte das Wetter mit Sonnenschein und fast 30 Grad zum Saisonstart nicht sein können. Die hohen Temperaturen lockten am Feiertag bereits viele Wiener auf die Donauinsel. In Klosterneuburg hingegen wurden trotz der perfekten Bade-Bedingungen nur vereinzelt Besucher im Strandbad gesichtet.
Laut Stadt Wien hatte es zum Start in den Mai um 16 Uhr 25 Grad im Donauraum, die Alte Donau hat bereits 19,5 Grad Wassertemperatur.
- Bäderstart bei Kaiserwetter aber kaum Besucher
- Bis zu 30 Grad: Sommer-Alarm im Mai
- Erster Hitzetag, DANN kracht es in ganz Österreich
Auch die Grill-Plätze entlang der Grün-Oase in der Hauptstadt waren überfüllt und sorgten für Sommer-Stimmung am Feiertag.
Gähnende Leere herrschte hingegen beim Freibad-Opening in Klostrneuburg. Trotz strahlendem Sonnenschein blieben die meisten Plätze leer.
Innsbruck ist der Hitze-Hotspot
In Innsbruck wurde am bisher heißesten Tag des Jahres an der Wetterstation der Uni der Spitzenwert von 28,4 Grad gemessen, gefolgt von Landeck mit 27, 3 Grad. Nicht nur in Tirol war es am Tag der Arbeit heiß, in Bruck an der Mur konnte man bei 26,4 Grad die Füße in den namensgebenden Fluss baumeln lassen.
Die Hitze-Hotspots Österreichs am 1. Mai:
- Innsbruck/Universität: 28,4°C
- Landeck: 27,3 °C
- Innsbruck: 27,3°C
- St. Ändrä: 27,3°C
- Mayrhofen: 27,2°C
- Haiming: 27,0°C
- Bruck/Mur: 26,9°C
- Imst: 26,7°C
30 Grad erwartet
Nur für einen Tag der offenen Tür und nicht zum Schwimmen öffnet am 1. Mai das Seebad in Bregenz. Offiziell eröffnet werden soll das neue Hallen- und Freibad erst Mitte des Monats. Temperaturen mit Spitzen bis zu 30 Grad sollen auch am Freitag für richtiges Sommerfeeling sorgen. Schon zum Wochenende sorgt dann eine Kaltfront für Abkühlung.
Sonntag, der 21. Juli 2024, war laut dem EU-Beobachtungsdienst Copernicus weltweit der heißeste je gemessene Tag. Die Wissenschaftler erwarten, dass schon bald weitere Hitzerekorde fallen werden. Der "vorgezogene" Sommerstart liegt somit im Trend.