Costa Toscana feiert ihr “Float Out”

Neues Kreuzfahrtschiff

Costa Toscana feiert ihr “Float Out”

Ein Kreuzfahrtschiff, das als reisende „Smart City“ konzipiert ist.

Betrieben wird sie mit Flüssigerdgas, der derzeit fortschrittlichsten Treibstofftechnologie in der Schifffahrt. Die ersten Passagiere sollen im Dezember dieses Jahres mit ihr unterwegs sein. Und dieser Tage hat sie in Finnland das erste Mal Wasser berührt – die neue Costa Toscana
 
© Costa Kreuzfahrten
 
„Float Out“ nennt sich das so genannte Aufschwimmen eines neuen Kreuzfahrtschiffes in der Fachsprache. Es ist jener Moment, wenn das Becken in der Werft geflutet wird und das Schiff somit zum allerersten Mal „in seine natürliche Umgebung gesetzt wird“, wie es der CEO der Meyer Werft im finnischen Turku, Tim Meyer, formuliert. „Daher ist das Aufschwimmen für uns Schiffbauer immer ein ganz besonderes Ereignis.“ Es ist zudem der Beginn der letzten Phase des Schiffbaus. In den kommenden Monaten wird die Costa Toscana an der Pier fertiggestellt, dann im Herbst zur Ablieferung getestet und in Betrieb genommen.
 

Unterwegs mit Flüssigerdgas 

Die Costa Toscana wird, wie ihr Schwesterschiff Costa Smeralda, mit Flüssigerdgas (LNG) angetrieben. Es ist derzeit die fortschrittlichste Treibstofftechnologie der Schifffahrtsindustrie, zur Reduzierung von Emissionen, sowohl auf See als auch bei Hafenaufenthalten. Die Costa Gruppe, zu der neben Costa Crociere auch AIDA Cruises gehört, war weltweit das erste Kreuzfahrtunternehmen, das diese Technologie eingeführt hat. Sie hat fünf neue Schiffe mit LNG-Antrieb bestellt, von denen zwei, Costa Smeralda und AIDAnova, bereits in Dienst gestellt wurden. Sie sind Teil eines Expansionsplans, der sieben neue Schiffe umfasst, die bis 2023 an die Costa Gruppe ausgeliefert werden sollen, mit einer Gesamtinvestition von mehr als sechs Milliarden Euro.
 

Eine Smart City auf See 

© Costa Kreuzfahrten

Die Costa Toscana wurde als reisende „Smart City“ konzipiert, in der nachhaltige Lösungen und Konzepte der Kreislaufwirtschaft angewendet werden, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Dank der Verwendung von LNG wird es möglich sein, die Emissionen von Schwefeldioxid (Null-Emissionen) und Feinstaub in die Atmosphäre (95-100 Prozent Reduktion) praktisch zu eliminieren und gleichzeitig die Emissionen von Stickoxiden (direkte Reduktion von 85 Prozent) und CO2 (bis zu 20 Prozent) deutlich zu senken. An Bord werden spezielle Entsalzungsanlagen Meerwasser direkt verarbeiten, um den täglichen Wasserbedarf zu decken, und der Energieverbrauch wird dank eines intelligenten Energieeffizienzsystems auf ein Minimum reduziert. Darüber hinaus werden an Bord Materialien wie Plastik, Papier, Glas und Aluminium zu 100 Prozent getrennt gesammelt und recycelt.
 

Das Kolosseum auf der Costa Toscana

Das Herz des neuen Costa-Flaggschiffs wird das „Colosseo“ sein. Ein Raum in der Mitte des Schiffes, der sich über drei Decks erstreckt und den besten Shows gewidmet ist. Die großen Bildschirme, die sowohl an den Wänden als auch auf der Kuppel positioniert sind, bieten die Möglichkeit, in jedem Anlaufhafen und in jedem Moment des Urlaubs eine andere Atmosphäre und somit Geschichte für die Gäste zu erschaffen. Nicht zu übersehen ist auch die große Treppe auf drei Decks nach achtern: Der ideale Ort, um kleine und große Gäste zu unterhalten. Auf dem obersten Deck befindet sich ein Open-Air-Balkon mit einem Kristallboden, der Gäste den Nervenkitzel des „Fliegens“ über dem Meer erleben lässt. Um sich zu entspannen und die Sonne zu genießen, wird es vier Swimmingpools geben, von denen einer ein Salzwasser-Pool sein wird, mit einem neuen Beach Club mit italienischem Flair. Komfortabel und elegant spiegeln die mehr als 2.600 Kabinen an Bord perfekt den italienischen Stil und Geschmack wider. Die Terrassenkabinen mit Meerblick werden eine schöne Veranda bieten, auf der Reisende frühstücken, einen Aperitif zu sich nehmen oder einfach nur die Aussicht genießen können.
 

Mit Zuversicht in die Zukunft

„Wir sind zuversichtlich, dass sich unsere Branche erholen wird“, sagt Mario Zanetti, Chief Commercial Officer von Costa Crociere. „Trotz des derzeit schwierigen Szenarios bestätigt die Costa Group ihre Investitionen in den Flottenausbau. Wir freuen uns über die Ankunft neuer Schiffe wie der Costa Toscana.“ Und auch Ulrike Soukop, General Manager Austria & Switzerland von Costa Kreuzfahrten, blickt dem neuen Jahr positiv entgegen: „Wir sind mit dem Costa-Sicherheitsprotokoll bestens für die neue Art des Reisens aufgestellt. Wir sind überzeugt, dass gerade die Österreicherinnen und Österreicher sich im neuen Jahr nach Auslandsreisen sehnen, und freuen uns darauf, sie wieder auf unserer Flotte begrüßen zu dürfen.“